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Union streicht diesmal im Pokal beim BSV Ammendorf nach Elferkrimi die Segel

Branden Stelmak (am Ball) besaß die wohl beiden absoluten Torchancen für Union. (FOTO: Holger Bär)

…und dieses Mal war es soweit. Seit 2011 vier Begegnungen gegen den BSV Ammendorf dominiert und jedes Mal in die nächste Runde eingezogen, waren diesmal die Jungs aus Halles Süden das Quäntchen glücklicher unterwegs. Glücklicher, weil es die Sandersdorfer verpassten, aus ihren wenigen aber immerhin hochkarätigen Chancen das nötige Kapital zu schlagen und den zu diesem Zeitpunkt „Noch“ Verbandsliga-Spitzenreiter zu einer Reaktion zu zwingen. Dieser setzte somit nur einzelne Nadelstiche, stand aber hinten in bekannter Manier mit der Oberligaerfahrung einiger seiner Akteure kompakt. Die Gäste aus der Oberliga Süd vermochten es demzufolge über 120 Spielminuten nicht, das Runde wenigstens einmal im Eckigen des BSV unterzubringen. Die Folge: Ein Elfmeterschießen, welches die Heimelf für sich zu nutzen wusste.

Gegen anfangs tief stehende Platzherren schien Union auf einem leicht hoppeligen Geläuf zuerst über die rechte Seite aktiv unterwegs. Georg Böhme und Johannes-Paul Günther beackerten die rechte Außenbahn vom Anpfiff weg ordentlich. Ein gelungener Doppelpass brachte zentral Branden Stelmak in beste Position. Sandersdorfs US-Boy drang in den Sechzehner ein. Anstelle jedoch irgendwie den Torschuss anzubringen, legte Stelmak sich die Kugel einmal zu viel vor und wurde per sauberem Tackeling Höhe Elfmeterpunkt entwaffnet (14.). Der BSV Ammendorf trat vorerst nur mit wenigen Eckstößen im Strafraum der Sandersdorfer in Erscheinung und prüfte Sandersdorfs Nr. 1 Tom Niclas Hermann in Person von Marcel Keitel erstmals in der 26 Spielminute

Ein in allen Reihen eng umkämpftes Spiel endete nach Verlängerung torlos. (FOTO: Holger Bär)

Sandersdorfs bis dato relativ fleißige Offensive schlief nach halber Stunde nahezu ein. „Hier hatten wir eine Phase, wo Ammendorf erstmals mitspielte und mutiger wurde“, bemerkte Thomas Sawetzki im Nachgang. Ein Schuss von Hannes Frohne direkt von der Strafraumgrenze zwang Hermann im Uniontor zur Streckung (36.). Sandersdorfs Hüter hatte das jedoch unter Kontrolle. Während ein Opolka-Schuss die zweite Spielhälfte eröffnete,BSV-Keeper Guth hielt diesen, verflachte die Partie und mündete beiderseits in stellenweise unkontrolliert hohe Bälle ohne gezielten Adressaten. Der Unioncoach nutzte dies zum Doppelwechsel, brachte Böhler und Fritzsch für Zivcec und Opolka. Folglich waren es die Gäste aus der Oberliga, welche wieder deutlicher in Richtung Torerfolg strebten. In diese gute Sandersdorfer Phase hinein kam fast der Genickschlag. Tobias Cramer traf aus zwölf Metern nahezu ansatzlos und quasi aus dem Nichts den Unionpfosten (78.). Der gastgebende BSV schaffte es ansonsten kaum, die Sandersdorfer Hintermannschaft zu beeindrucken. Drei Minuten später, ein weiter und hoher Ball der Gäste titschte an der Strafraumgrenze auf, schaltete die Ammendorfer Innenverteidigung nicht zu.

Unions Stelmak erlief die springende Kugel, besaß alle Optionen, schoss aber BSV-Keeper Guth sträflich genau in dessen Handschuhe (81.). Guth kippte zuvor nach rechts und hatte die vom US-Amerikaner anvisierte Ecke gerochen. Es ging in die Verlängerung, wo weiterhin die Sandersdorfer mehr auf Torerfolg spielten und Trainer Sawetzki mit dem Wechsel Jonietz für Ronneburg den im Pokal zulässigen vierten Wechsel zog, um mit einem weiteren Stürmer das nötige Tor zu erzwingen (115.). Nach Mathis Böhlers Vorarbeit hätte dieses Georg Böhme kurz zuvor besorgen können. Guth zeigte sich aber auch diesmal hellwach zwischen den Stangen (110.).

Tim Jonietz (Nr.15) überwand BSV-Keeper Norbert Guth als letzter Unioner vom Punkt. Georg Böhme zuvor sowie Rico Gängel danach scheiterten jeweils. (FOTO: Holger Bär)

Es kam das, was der Oberligist nicht wollte. „Wir müssen das Ding hier einfach über die Distanz entscheiden“, ärgerte sich Sandersdorfs Abwehrchef Stefan Ronneburg, nachdem der letzte Schuss vom Elfmeterpunkt, abgegeben von seinem Kapitän Rico Gängel, krachend vom rechten oberen Pfosten wieder weit ins Feld zurück sprang. Das war das Kommando von Ammendorfs grenzenlosem Jubel. Keeper Guth hatte in jenem Elfmeterschießen schon Sandersdorfs dritten Versuch von Georg Böhme mit seinen langen Paddeln entschärft. Böhme zielte auf die Mitte und Guth´s Füße reagierten, obwohl der Keeper schon weit in der Streckung war. Der gastgebende Verbandsligist mit den Ex-Unionern Tobias Große, Christoph Zorn und Tom Renner hingegen blieb fehlerfrei vom Punkt. Renner versenkte sogar den letzten BSV-Versuch, bevor Unions Gängel am Aluminium scheiterte.

Union Sandersdorf bleibt nichts weiter, als dem BSV Ammendorf für den Erfolg im fünften Pokal-Aufeinandertreffen zu gratulieren und ihnen viel Glück mit dem Los 1. FC Magdeburg (Viertelfinale) zu wünschen. Zu allem Übel zog sich Sandersdorfs Abwehrchef im Zweikampf noch einen doppelten Fingerbruch zu, welcher zu Wochenanfang sogar eingegibst wurde. Damit fällt Unions Nr. 19 vorerst aus.

Im Nachgang anzumerken: Nach einer Schweigeminute vor Anpfiff trat die SG Union Sandersdorf mit dem Blick zurück und dem Gedenken an die beiden am Mittwoch in Halle so feige ermordeten Jana L. und Kevin S. mit Trauerflor an.

   

   

Nächste Termine  


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(FB) Union vs. International Leipzig
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(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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