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Sandersdorf zieht mit verdientem 3:1 - Auswärtssieg in Runde 2 ein

Mit Ivica Banovic und Martin Fiebiger (von li.) bezwangen die Unioner eine geballte Ladung Fußballkompetenz (FOTO: Mario Hermann/Fupa).

Der Gegner: Immerhin amtierender Landesmeister Sachsen-Anhalts und auch in diesem Jahr für viele Fachleute auf den Zetteln wieder ganz vorn, wenn es um diesen illustren Titel geht. Dazu kommt, dass der 1. FC Romonta Amsdorf nicht nur auf eine gute Handvoll Spieler mit Oberligaerfahrung blickt. Zu diesen zählen nicht nur die bis dato für Sandersdorf aktiven Robert Uhlmann, Tim Hoffmann oder einst Frunze Hovhannisyan. Mit Kapitän Martin Fiebiger besitzt man einen Mann, der es auch in der Regionalliga hätte packen können. Dazu kommt mit dem einstigen HFC-Profi Ivica Banovic auf der Sechserposition noch ein Typ mit riesen Fußballerfahrung. Wer dachte, dass Amsdorf mit dem 39-jährigen Kroaten nur eine Promo-Tour veranstaltet, sah sich am vergangenen Pokalsamstag eines besseren belehrt.

Mit gehörigem Respekt reisten die Sandersdorfer ins Mansfelder Land. Auf dem Romonta-Sportplatz gab es schon zu Verbandsligazeiten immer enge und umkämpfte Spielausgänge. Nicht zuletzt im Pokal 2013, wo Union mit viel Mühe ein 2:1 erzielte und weiter kam. Sechs Jahre später war es wieder soweit. Und die Sandersdorfer blieben ihrer Linie treu. Und das in zweierlei Hinsicht.

Vordergründig zog man mit einem verdienten 3:1 Erfolg in Pokalrunde 2 ein. Gleichsam aber brauchte man wieder die besondere „Anschubfinanzierung“, geriet wie so oft in Rückstand, um dann erst richtig Gas zu geben. Immer klappt das nicht, wie man zuletzt im Punktspiel gegen Jena II sehen konnte.

Diesmal musste Unions Max Hermann frühzeitig die Weichen stellen. Von der rechten Außenbahn bedient, wurde sein erster Schuss aus sechs Metern geblockt und sein Nachschuss zur Ecke gelenkt (11.). Zwei Fahrkarten im Sekundentakt, welche bereits fünf Minuten später hätten schmerzen können. Union diktierte meist die Richtung, während der tiefstehende Gastgeber auf Tempogegenstöße lauerte. Und da versagten Gregor Schlichting beim ersten gelungenen die Nerven. Die Abseitsfalle der Gäste schnappte zentral nicht zu. Schlichting ging auf und davon und lupfte sowohl über Unionkeeper Tom Niclas Hermann, als auch über dessen Gehäuse. Sandersdorfs Schlussmann bekam über neunzig Minuten kaum etwas zu halten, hielt sich als Ersatzlibero im Spiel und verteilte die Bälle.
Einen davon musste er jedoch aus seinem Netz holen. Quasi aus dem Nichts lagen die Platzherren per Eckstoß und kurzer Doppelkopfberührung plötzlich vom Heimpublikum umjubelt in Front. Diesmal traf Schlichting reaktionsschnell und mit der wohl schwierigeren Variante (1:0/25.).

Genau die richtige Aufgabe für Unions unermüdlichen Maximilian Schnabel, hier gegen die Kante Martin Fiebiger/grün (FOTO: Mario Hermann/Fupa).

Das motivierte die Sandersdorfer, während Amsdorf nun den Verteidigungsriegel aufbaute. Union nutzte die komplette Platzbreite. Torchancen aber schuf man sich nicht. Dieser Umstand veranlasste Sandersdorfs Eigengewächs Erik Schlegel zu einer sehr gewagten Nummer. Nicht für kapitale Schüsse bekannt, zog der Außenverteidiger einfach mal gewaltig aus 28 Metern ab. David Tretropp im Romonta Tor hörte den Ball nur, sah ihn aber nicht. Die Kugel schlug, nun von den mitgereisten Sandersdorfern lautstark gefeiert, im linken unteren Eck ein (1:1/39.), was den Ausgleich plus Pausenstand bedeutete. Sandersdorfs Mathis Böhler musste von rechts außen bedient die Dinge bereits mit Pausenpfiff kippen. Der gebürtige Würzburger semmelte aus Nahdistanz sträflich über den Romonta-Kasten.

Folglich spielten die Amsdorfer ob des gefangenen Gegentreffers etwa zehn Minuten aktiv mit und erzielten ein optisches Gleichgewicht. Union aber bekam die Dinge wieder unter Kontrolle und setzte nun mit dem kurz zuvor eingewechselten Timo Breitkopf zum Siegesspurt an. Ein Eckstoß von Kapitän Rico Gängel, und der Mann welchen sie Schädel nennen, wuchtete das Spielgerät genau mit diesem Körperteil ins Netz (1:2/65.). Das ganze etwa 120 Sekunden nach seiner „Inbetriebnahme“. Mehr und mehr rissen die Sandersdorfer die Partie an sich, nutzten die komplette Breite des Spielfelds. Der Schlusspunkt gehörte mit Georg Böhme einem Sandersdorfer Neuzugang, der gerade aus Amsdorf zu Union gewechselt war. Der 19-Jährige zeigte mit gekonnter Schusstechnik, was er in den Jugendteams von RB Leipzig gelernt hat. Kurz hinter der Strafraumgrenze abziehend, ließ auch er Tretropp im Amsdorfer Tor das Nachsehen (1:3/77.). Die verbleibende Viertelstunde kontrollierte der Oberligist den Ball und fuhr einen respektablen Sieg in erster Pokalrunde ein.

   

   

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