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ABSTIEGSKAMPF PUR

Unionkeeper Tom Hermann und seine Vorderleute mussten erneut eine Niederlage quittieren. (FOTO: VfB Krieschow/FuPa)

Krieschow in der Lausitz bleibt das fatale Pflaster für die SG Union Sandersdorf. Zum zweiten Mal im Cottbusser Speckgürtel antretend, verließ man den Sportpark des dortigen VfB 1921 auch diesmal wieder als Verlierer. Und auch im Mai 2019 hätte dies nicht sein müssen. Erstmals im Oktober 2017 beim VfB zu Gast, versemmelten die Unioner damals noch mit einem Dan Lochmann im Sturm Chancen für fünf Partien. Krieschows Andy Hebler hingegen sorgte einst für einen satten Viererpack, und es hieß 2:4 aus Unionsicht. Nun kommt jener Hebler bei der Elf von Toni Lempke gerade von einem ausgeheilten Kreuzbandriss zurück und wird erst schrittweise wieder an die hundert Prozent herangeführt. Deshalb sollte er diesmal erst spät eingewechselt nicht treffen. Das aber übernahm Kollege Kevin Karow bei beiden Toren, und zwar pünktlich.

Sandersdorf stand wohl noch irgendwo auf dem Rastplatz an der A 13, da rappelte es am letzten Samstag bereits erstmals. Anstoß, Eckball, Tor, so gestalteten sich die Dinge, bevor der Sekundenzeiger im Sportpark Krieschow seine erste Drehung hinter sich hatte. Konzentration und Körperspannung, genau jene Attribute, auf die ein Uniontrainer Thomas Sawetzki setzt. Hier schienen sie nicht vorhanden. Die Ecke kam, wurde zweimal zu kurz abgewehrt, und besagter Karow traf ins lange Eck (1:0/1.). Doch Union steigerte sich und wusste nach und nach zu beeindrucken. „Wir machen in der ersten Halbzeit folglich ein gutes Spiel, haben vor dem Ausgleich schon Chancen und sind auch bis zur Pause gut dabei“, glaubte Richard Wießner. So war es auch. Union steigerte sich zusehends ins Geschehen. Der Lohn kam nach einem weiten Freistoß von der linken Auslinie. Tim Jonietz stieg in der Traube am höchsten und versenkte zum bis dato alles andere als unverdienten Ausgleich (1:1/24.). Bis zur Halbzeit besaßen die Sandersdorfer die Chance, selbst einmal in Führung zu gehen. Man ließ die eigenen Möglichkeiten liegen, um nach Seitenwechsel erneut den Anschluss zu verpassen.

Analog des Spielbeginns war man ein weiteres Mal in der Abwehr nicht eng genug an den Krieschower Akteuren. Zwei ausrutschende Union-Verteidiger und ein abgefälschter Ball taten dann folglich ihr Übriges. Karow markierte aus ähnlicher Position wie schon beim 1:0 diesmal das 2:1 (47.). Diesem neuerlichen Rückstand liefen die Gäste aus Sachsen-Anhalt nun erfolglos hinterher. Bemühungen ja, Durchschlagskraft nein. Durch das gezwungene Aufrücken gab man den Platzherren nach und nach die nötigen Konterräume, welche diese jedoch nicht zu weiteren Treffern zu nutzen wussten. Es reichte dem VfB Krieschow aber auch ein 2:1 um sämtliche Negativserien zu kippen. Erster Heimsieg 2019, erster Sieg nach sieben Spielen überhaupt, oder erste Treffer des 28-jährigen Kevin Karow in dieser Saison, und dann wohlbemerkt gleich zwei. Union Sandersdorf verschafft aktuell jedem Team neue, schier vergessene Superlative. Nur eben sich selbst nicht. Selbst gegen einen einst starke Reserve eines FC Energie Cottbus gleich um die Ecke besaßen die Unioner eine bessere Bilanz.

Man steckt mitten im Abstiegskampf. Sechs Spiele nicht gewonnen, davon nur zwei Unentschieden, und nahezu sämtlichen Konkurrenten im Keller zu Punkten verholfen. Eine Situation, welche man in Sandersdorf in vorherigen fünf Jahren Oberliga nicht kannte. Am kommenden Sonntag ist man gegen den Vorletzten, den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal, quasi daheim zum Siegen verdammt. Denn danach hängen die Trauben mit Luckenwalde, Inter Leipzig und auch Eilenburg einmal mehr verdammt hoch.

VfB 1921 Krieschow: Fritz Pflug, Lars Konzack, Dennis Ladwig, Florian Bernhardt (72. Andy Hebler), Tobias Gerstmann, Marcus Dörry (79. Tim Richter), Paul Pahlow, Kevin Karow, Martin Dahm (87. Florian Schmidt), Philipp Knapczyk, Romano Lindner - Trainer: Toni Lempke

SG Union Sandersdorf: Tom Niclas Hermann, Steffen Fritzsch, Stefan Ronneburg (75. Mathis Böhler), Christian Brenner, Tim Hoffmann, Maximilian Schnabel, Richard Wießner (75. Erik Schlegel), Moritz Alicke, Denis Zivcec, Max Hermann, Tim Jonietz - Trainer: Thomas Sawetzki

Schiedsrichter: Christoph Beblik (Berlin)

Zuschauer: 140

Tore: 1:0 Kevin Karow (1.), 1:1 Tim Jonietz (24.), 2:1 Kevin Karow (47.)

   

   

Nächste Termine  


28.06.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. Hallescher FC
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29.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) ESV Petersroda vs. Union
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05.07.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. SV 1890 Westerhausen
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12.07.2019, 18:30 Uhr
(FB) Union vs. VfB 1906 Sangerhausen
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18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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