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Mario Bohmeyers Tor sollte nicht die Entscheidung bringen…herber Ausgleich mit Schlusspfiff!

Krasser, als es die Zweite der SG Union Sandersdorf am Samstag erwischte, ging es wohl kaum. Man schien den Nackenschlag der Partie gegen Askania Bernburg II aus der Woche gut verdaut zu haben. Dort ging es ja bekanntlich im absoluten Kellerduell Vorletzter gegen Letzter drunter und drüber. Sandersdorf drehte ein 0:2 in ein 4:3, um letztlich mit 4:6 auf eigenem Geläuf zu verlieren. Nun trat man wieder gegen eine Bernburger Mannschaft an. Der SV Schwarz – Gelb erwartete die Unionreserve. Und diese konnte wieder auf keine Hilfe aus der 1. Mannschaft zählen. Denn Union I rackerte zeitgleich in Jena beim SV SCHOTT in der Oberliga.

Wie es Sandersdorfers Zweite dann in der Saalestadt Bernburg mit der eigenen „schmalen“ Elf anging, sah ganz und gar nicht wie ein Abstiegsaspirant aus. Einzig die möglichen Tore blieben aus. Das vorerst einzige erzielte der zuvor zwei Wochen nicht urlaubstechnisch anwesende Mario Bohmeyer. „Bohne“ rackerte wie verrückt, ließ sich den Trainingsrückstand nicht anmerken, und belohnte sich mit dem Führungstor (0:1/57.). Während sich alle voll reinhängten, war es insbesondere Andy Mieth in der Zentrale, der sich als absoluter Leitwolf einmal mehr zur tragenden Figur aufschwang. Mit seiner Winterverpflichtung vom TSV Mühlbeck hatten die Sandersdorfer alles richtig gemacht.

Spielszene aus der Saison 2016/17 gegen Schwarz- Gelb. Hoffentlich gibt es diese auch noch im nächsten Spieljahr (FOTO: D. Höllrigl)

Als der Hausherr in der 73. Minute per gelb/roter Karte noch in Unterzahl geriet, sollte für Union II der Weg frei zu einem Auswärtssieg sein. Dem war leider nicht so. „Ich glaube es war ihre wohl einzige richtige Torchance während der ganzen Partie“, schüttelte Philip Burandt ungläubig mit dem Kopf. Burandt beschrieb das, was bei allen Sandersdorfern wie ein Schlag mit der Schippe vor den Kopf wirkte. Gastgeber Schwarz- Gelb Bernburg sollte mit dem allerletzten Angriff in der dritten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich kommen. Stürmer Andreas Knop markierte das 1:1, und Schiedsrichter Daniel König pfiff erst gar nicht wieder an. „Schießt er dieses dumme Tor zehn Minuten früher, dann haben wir vielleicht die Zeit zu reagieren. Aber so…“. Burandt und seine Uniontruppe- alle mit dem Herzen dabei, aber vom Absturz in die Landesklasse wohl jetzt wohl nur noch durch ein Wunder zu bewahren. Es sei denn, man holt aus den drei anstehenden Spielen noch reichlich Zählbares. Der mögliche Dreier bei Schwarz- Gelb hätte zu Platz 13 und damit dem Relegationsplatz gereicht.

Aufgeben wird man in Sandersdorf indes nicht. Auswärts bei Eintracht Lüttchendorf (21. Mai), zuhause gegen den MSV Eisleben (26. Mai) und abschließend beim SV Kelbra (2. Juni) bilden jedoch nicht die leichtesten Aufgaben. Doch wir werden sie würdevoll und mit allem Engagement angehen!


SANDERSDORF ZEIGT SICH VON BISLANG UNBEKANNTER SEITE

„Das mit der Anzahl an Toren hättet ihr euch über die letzten Spiele hinweg aber besser einteilen können“. Solche Sätze hörte Mike Sadlo gestern nach Abpfiff in der Jenaer Oberaue mehrfach. Seine SG Union Sandersdorf bezwang zuvor den gastgebenden SV SCHOTT Jena unerwartet hoch mit 6:0, was wie ein leichter Befreiungsschlag wirkte. Die, welche diese Art Sätze prägten, hatten in gewisser Weise recht. Der Sieg in Jena etwas niedriger, dafür das ein oder andere Tor in vorangegangenen Spielen erzielt. Sandersdorf würde es tabellarisch besser gehen. Doch der Fußball ist eben kein Weihnachtsmarkt, wo man beim Mann mit dem weißem Bart seine Wünsche hinterlegt.

Uniontrainer Sadlo und die Seinen mussten in dieser Rückrunde vieles ertragen. Kaum von seiner Kölner Ausbildung zum Fußballlehrer zurück, wollte für sein Sandersdorfer Team selten noch etwas in Sachen Punkte gehen. Speziell nach den beiden zuletzt grotesken und völlig unnötigen Heimniederlagen gegen Halle 96 und Askania Bernburg fing das Kopfkino ob des mittlerweile erreichten Tabellenplatzes und der Enge der Punkte zur Abstiegszone an. Oft relativ passabel gespielt, schien man das Toreschießen zuletzt völlig verlernt zu haben. Dann aber ging es ins Jenaer Ernst- Abbé- Sportfeld zu einem direkten Kontrahenten aus der niederen Tabellenregion. Aber ausgerechnet bei SCHOTT Jena fingen sich die Sandersdorfer in den ersten Oberligajahren stets eine gehörige Klatsche ein. Doch im letzten Spieljahr- genauer im November 2016- testete Union Sandersdorf nach einem 0:1- Rückstand bei SCHOTT erstmals den Befreiungsschlag. Mit einem 5:1- Auswärtssieg fuhr man aus den Jenaer Kernberger zurück nach Sachsen- Anhalt, hatte den Bock quasi umgestoßen.

Und siehe da. Der Spielverlauf hätte sich am gestrigen 27. Spieltag wiederholen können. Man wollte die gestellte Frage seitens  Union gar nicht beantwortet haben: „Was wäre passiert, hätten Unionkeeper Nico Becker sowie Unionkapitän Rico Gängel anfangs nicht zweimal in letzter Situation den Ball geklärt?“ Jenas Marcel Kiessling forderte per gezieltem Kopfball aus sechs Metern Beckers komplette Reflexe (8.), bevor sich Union einen fatalen Konter fing. Gängel klärte- nachdem Becker schon geschlagen schien- per letztem Kopfeinsatz zur Ecke (14.). Das Unternehmen „Sieg in Jena“ sah in früher Spielphase äußerst gefährdet aus.

Dann aber machte Sandersdorf in der Folge des Spiels so gut wie alles richtig. Man überraschte die Hausherren mit schnellem Umkehrspiel und absoluter Geradlinigkeit in vorderster Front. Hinzu kam diesmal der Mut zu bedingungslosem Abschluss. Eine Sache, welche den Unionern zuletzt völlig abhandengekommen schien. Tim Hoffmann eröffnete den Reigen, traf von der Strafraumgrenze mit Hilfe des Innenpfostens zur umjubelten Sandersdorfer Führung (21.). Spiele, in welchen die Sadlo- Elf führte, hatte sie zuletzt nie verloren. Nur kam dies zu selten vor. Diesmal aber kombinierte man sich stellenweise in einen Rausch und erwischte die Jenaer Glaswerker an empfindlicher Stelle. Stephan Eberhard nutzte seine Geschwindigkeit, schien nicht zu halten. Nur vom Halbzeitpfiff wurde er an einem blitzsauberen Hattrick gehindert. Zweimal umkurvte er dabei den oft von seinen Vorderleuten alleingelassenen SCHOTT- Torwart Brian Gheorghiu, um dann gekonnt einzuschieben (25., 50.). Dazwischen versprühte Eberhard technische Klasse, als er sich eine Eingabe per Brust gekonnt selbst vorlegte und vollspann vollendete (0:3/37.). Zuvor aber sah Jenas Robert Bismark quasi per Halbzeitpfiff die Ampelkarte. Schon mit gelb ausgestattet, versuchte er in letzter Kette am Mittelkreis ein Durchstarten Eberhards per Foul zu unterbinden.

Mit dem zwischenzeitlichen 0:4, einer Bilderbuchhalbzeit im Rücken und der nunmehrigen Überzahl ausgestattet, schalteten die Sandersdorfer auf Spielkontrolle. Der Ball zirkulierte, und man nahm das Tempo kurzzeitig raus. Nach einer genauen Flanke von Geburtstagskind Richard Wießner hielt  Innenverteidiger Stefan Ronneburg richtig einlaufend nur noch den Schuh hin (0:5/55.). Dass der Sandersdorfer Kasten schlussendlich sauber blieb, dafür sorgte Keeper Becker. Sich zu sicher fühlend, schaltete Union kurzzeitig ab. Diesmal konterte der Gastgeber. Doch Joram Erbarth blieb der Ehrentreffer völlig frei vor dem Gehäuse dank eines gut aufgelegten Unionschlussmanns verwehrt (63.). Nach einigen Wechseln und etwas verloren gegangenem Rhythmus setzte Sandersdorf mit sehenswerter Kombination den Schlussakzent.

Dreifachschütze Eberhard legte eine Volleyflanke von Kapitän Gängel per Kopf vom zweiten Pfosten zurück in die Zentrale. Moritz Alicke jagte diese in vollem Risiko von der Fünfmeterlinie unter den Balken und sollte mit dem 6:0 aus Sandersdorfer Sicht den Schlusspunkt setzen (81.).

Bereits an diesem Freitagabend (18. Mai) kommt es mit Anstoß 19:00 Uhr in Sandersdorf zu einer ungleich schweren Aufgabe für die Sadlo- Elf. Mit dem FC International Leipzig kommt neben dem Tabellenvize ein Team ins Sport- und Freizeitzentrum, welches neben dem Tabellenführer Bischofswerda die bislang sauberste Bilanz gegen Sandersdorf aufzuweisen hat. Eine Bilanz, welche das Team um Kapitän Gängel gerne ankratzen würde.

 

   

   

Nächste Termine  


28.06.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. Hallescher FC
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29.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) ESV Petersroda vs. Union
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05.07.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. SV 1890 Westerhausen
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12.07.2019, 18:30 Uhr
(FB) Union vs. VfB 1906 Sangerhausen
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18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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