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Im Hinspiel unter Flutlicht entschied Timo Breitkopfs Elfer das Geschehen zu Sandersdorfer Gunsten.

Schaut man auf die Statistik der letzten Begegnungen, so erkennt der Fußballfan unweigerlich: Der FSV Barleben scheint gerade richtig in Fahrt. Drei April- Spiele brachten den Männern um Trainer Jörn Schulz bei drei Siegen ohne jegliches Gegentor satte neun Punkte. Und die scheinen beim Willen zum Oberliga- Klassenerhalt von äußerster Wichtigkeit. Einem 3:0 in Krieschow folgten jeweils zwei 2:0- Auftritte gegen Kamenz und den VfL Halle 96 daheim. Ohne diesen Zwischenspurt müsste man die Rand- Magdeburger wohl zum klaren Abstiegsanwärter zählen. Jetzt sind sie- trotz des aktuellen Abstiegsranges- wieder mittendrin um die Teilnahme an der Oberliga Süd 2018/19.

Auch die SG Union Sandersdorf möchte in jenem kommenden Spieljahr ihre sprichwörtlich sechste Runde in dieser Oberliga drehen. Darauf haben sich Präsident Uwe Störzner und die Mannschaft zur Vorwoche verständigt. Um jenes Vorhaben zu realisieren, müssen unweigerlich noch die ein oder anderen Punkte her. Da kam es wie gerufen, mit dem ersten Saisonsieg 2018 am letzten Wochenende beim 1:0 in Kamenz mal wieder einen Dreier eingefahren zu haben. Keine Frage, die Sandersdorfer hatten bis dato ihre Spur des Vorjahres noch nicht wieder aufgenommen. Mit dem Willen um eine Bestätigung oder gar Verbesserung der Vorrunde, folgten stattdessen Stagnation und gar Rückschritt. Auf der anderen Seite merkte man klarer Weise auch, dass mit dem plötzlichen Winterabgang von Torjäger Dan Lochmann (Kreisoberliga ABI) jene oft spielentscheidende Figur schmerzlich fehlte. Dies galt und gilt es zu kompensieren. Nur gelang es bis dato kaum. „Das ein oder andere Ding unserer ja vorhandenen Chancen hätte Lochi heute oder in den letzten Spielen gemacht“, schüttelte Trainer Mike Sadlo noch vor drei Wochen ungläubig den Kopf, als seine Schützlinge in Stendal das so wichtige zweite Tor nicht anbrachten und am Ende mit einem Unentschieden (1:1) zwei Punkte verschenkten.

Jetzt- Sandersdorf hat in Kamenz den Erfolg wiedergefunden- geht es zum neuerlichen Sachsen- Anhalt- Derby nach Barleben. Gespielt wird dort für die Sandersdorfer erstmals seit Barleber OL- Zugehörigkeit auf deren Rasenplatz direkt neben dem Barleber See. Bislang war den Unionern immer der Kunstrasen am Barleber Anger vorbehalten, wo man aber nie so richtig schlecht abschnitt. Mit dem gemeinsamen Willen zum sonnigen April- Kick auf Rasen musste aber noch eine kurzfristige Änderung her. „Wird es bewölkt, dann kann die Anstoßzeit 19:00 Uhr schon kritisch werden“, erörterten beide Parteien in einem gemeinsamen telefonischen Gespräch. Da aber nur der Kunstrasen des FSV eine Beleuchtung besitzt, zogen beide Teams in Absprache jüngst die Anstoßzeit an diesem Freitag, 27. April um eine halbe Stunde auf 18:30 Uhr vor. Damit sollte man dem Einbruch der Dunkelheit zuvor kommen.

Während der Anpfiff neu konzipiert und bei Staffelleiter Frank Nikolai eingereicht wurde, fehlt jetzt nur noch die sportliche Klärung auf dem Grün. Beide Kontrahenten brauchen aktuell jeden Punkt. Siegt der Gastgeber, zieht er nach Punkten mit der SG Union Sandersdorf (26) gleich. Nur im Torverhältnis klafft dann noch ein reichlicher Unterschied zugunsten der Sadlo- Truppe. Gelingt den Sandersdorfern ein Auswärtssieg, kämen diese dem Klassenerhalt einen gewaltigen Schritt näher. Da es gerade im Tabellenkeller richtig zur Sache geht und sich Krieschow und Gera mit kleinen Serien dort beachtlich herausgearbeitet haben, bleibt beiden Kontrahenten am Freitagabend nur das offene Visier. Man darf also gespannt sein. Das Hinspiel entschied Timo Breitkopf per Foulelfmeter knapp mit einem 1:0 für die Sandersdorfer.


BEIM TABELLENFÜHRER BLEIBT NUR DIE KRASSE AUSSENSEITERROLLE

Für die 2. Mannschaft der SG Union Sandersdorf bleibt am kommenden Samstag mit Anstoß 15:00 Uhr nur die absolute Außenseiterrolle. Das 1:7 zuletzt beim SV Blau- Weiß Farnstädt schmerzte sehr. Doch in Farnstädt schien man vor Anpfiff tabellarisch- wenn man auch aufgrund von Personalmangel ohne Verstärkung aus dem Oberligakader antrat- auf etwaiger Augenhöhe. Das kann man beim anstehenden 26. Spieltag nicht annähernd behaupten. Es geht zum Tabellenführer, der SG 1948 Reppichau. Die Elf von Trainer Sven Schreiter führt mit einem Spiel Vorsprung vor den einen Zähler dahinter lauernden Teams aus Lüttchendorf und Kelbra das Klassement der Landesliga Süd an.

Der letzte Einsatz aller wird auch diesmal in Reppichau von Nöten sein.

Im idyllischen Waldstadion bastelte man sich in den letzten Jahren einen schlagkräftigen Kader zusammen, welcher klar den Angriff auf einen Verbandsligaaufstieg wagen darf und kann. Mit Stürmern wie Neumann und Zawada und einem Rumpf an weiteren gutem Spielermaterial mit stellenweiser Verbands- und auch Oberligaerfahrung werden die Jungs aus dem Norden unseres Landkreises ABI das gewisse Wörtchen um den Aufstieg mitreden können.

Stellt sich die Frage: Was haben die Sandersdorfer in die aktuelle Hoch- Phase der SGR hinein als Reserveteam dagegenzusetzen? Das 1:7 in Farnstädt sicher noch nicht aus den Köpfen, muss man aufpassen, nicht ein zweites Mal in Folge unter die Räder zu kommen. Blickt Reppichau hoch in Richtung Verbandsliga, so geht der Blick der Sandersdorfer Reserve klar in die Gegenrichtung. Der Herbst des letzten Jahres- Union II verlor bei zwei Unentschieden von Mitte Oktober bis Weihnachten glatte sechs Partien ohne einen einzigen Sieg einzufahren- brachte das Höllrigl- Team arg in Zugzwang. Im neuen Jahr 2018 lief es dann deutlich besser. Doch die anderen Mannschaften im Tabellenkeller punkteten parallel auch. Dem Trainerduo Höllrigl/Pick fehlen oft die personellen Alternativen. Da bleibt wenig Spielraum zum Variieren oder gar um Druck auf die ein oder andere Position im Team auszuüben. Ganz im Gegenteil freut man sich, wenn Jungs aus der eigenen U19 die Landesligatruppe verstärken.

Was können Kapitän Lucas Rosinsky und Union II dem Tabellenführer entgegensetzen? (Foto: Holger Bär)

Am Samstag wird man hoffen, dass man vom Oberligakader des Vorabends (Union I Freitag zu Gast in Barleben) den ein oder anderen „Happen“, sprich Spieler, mit in Richtung Reppichau nehmen kann. Mit etwas Glück und einer guten Einstellung kann man die Partie vielleicht etwas offen gestalten. Im Hinspiel war es der Pole Zawada, welcher kurz nach Seitenwechsel auf Sandersdorfs Kunstrasen für das Tor des Tages zugunsten der SGR sorgen konnte. Der Anpfiff in Reppichau erfolgt am Samstag, 28.4. gegen 15:00 Uhr.

   

   

Nächste Termine  


29.09.2019, 14:00 Uhr
(FB) VfB 1921 Krieschow vs. Union
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03.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FSV Martinroda
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19.10.2019, 15:00 Uhr
(FB) VfL Halle 96 vs. Union
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26.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. Grimma
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31.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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