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Wozu sind die Männer um Kapitän Rico Gängel (hinten) diesmal in Gera imstande? (FOTO: Michael Kölbel)

Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel. Das „nach dem Spiel“ hat das Oberligateam der SG Union Sandersdorf am letzten Wochenende sichtlich genossen. Aufgrund eines geschlossenen Auftretens, etwas Glück, aber noch wesentlich mehr Geschick, schickte man den bis dato Tabellenzweiten und mit höherklassigem Personal gespickten VFC Plauen mit einer deftigen 0:5- Schlappe zurück ins heimische Vogtland. Ein dynamisches und vorallem vor dem Tor kühles Auftreten, an welches man sich in Sandersdorf durchaus gewöhnen könnte. Doch oft kommt es anders. So steht den Unionern in Sachen „Freiluftdynamik“ nur noch eine Möglichkeit im alten Jahr zur Verfügung.

Am Sonntag heißt es letztmalig „Anstoß 2017“. Dieser Anstoß wird als einziges Sonntagsspiel der NOFV Oberliga Süd in Gera vollzogen. Nach zwei Jahren im Stadion der Freundschaft geht es für Union Sandersdorf bei der BSG Wismut Gera nun erstmals in ihr heimisches Rund. Schiedsrichter Benjamin Seidl wird die Paarung am Geraer Elsterdamm 41, also im Stadion am Steg anpfeifen.

Für Stephan Eberhard (li.) und seine Sandersdorfer geht es im dritten Geraer Anlauf diesmal nicht ins Stadion der Freundschaft.

Für Union Sandersdorf eine echte Nagelprobe. Können die Männer um Kapitän Rico Gängel nach dieser famosen Leistung gegen Plauen in Gera nachlegen? Zwei Siege und drei Unentschieden- Carsten Hänsels BSG Wismut steht bei neun Zählern mit nur einem Punkt direkt über dem Tabellenschlusslicht SV Merseburg 99. Und genau das macht die Dinge so schwierig. Zwei Siege Sandersdorf, zwei Unentschieden und ein Sieg Gera- so die aktuelle Bilanz der beiden kommenden Kontrahenten gegeneinander. Nun aber hängen die Männer von der Weißen Elster nach einigen namhaften Sommerabgängen leicht in den Seilen dieser Oberliga Süd. Sorgte man im Vorjahr gerade in der Rückrunde noch für Furore, so machten genau diese Leistungen auf die eigenen Spieler aufmerksam. Nun muss sich die Sadlo- Elf zum dritten Mal in Gera beweisen. Und wie hieß es zuletzt in der Bundesliga so schön: Alle acht letzte Teams, welche dem FC Bayern eine Niederlage zufügten, verloren ihr nächstes Spiel. Borussia Mönchengladbach reihte sich als Nummer 9 in diese Liste ein, verlor nach bestem Auftritt gegen die Bayern (2:1) glatt mit 0:3 in Wolfsburg. Nun ist der VFC bei weitem kein FC Bayern und Gera niemals Wolfsburg. Doch sollten die Sandersdorfer schon mit gleicher Motivation im Ostthüringischen aufwarten. Zu schade wäre es, ließe man diesem tollen Fight der Vorwoche jetzt einen Rohrkrepierer folgen. Mit gewissem Engagement und etwas Glück am Ende, könnte die SG Union sogar auf Tabellenplatz 6 überwintern. Und das wäre in zweierlei Hinsicht dann ein kleiner Erfolg. Denn Trainer Mike Sadlo sah aufgrund seiner derzeitigen Ausbildung zum Fußballlehrer in Köln während der letzten viereinhalb Jahre seine Elf im Training selten so wenig, wie es seit dem Sommer der Fall war. Und: Bei Union haderte man zuletzt beim „privaten Kopfrechnen“ zwischen Mannschaft, Vorstand und Fans mit so einigen Auftritten aus der gerade gespielten Vorrunde, wo die Sandersdorfer grob fahrlässig ein durchaus besseres Endergebnis liegen ließen.

Jetzt kommt Gera (So. 10.12. Anstoß 13:00 Uhr), dann nochmal das traditionelle Hallenturnier des eigenen Präsidenten Uwe Störzner in Merseburg (Fr. 15.12. 18:00 Uhr), wo man mit Halle 96, Barleben und auch Gera die halbe Oberliga nochmals wieder trifft. Und dann wird alsbald auch der Baum geschmückt!!

PS: RÜCKBLICK AUF UNION II UND DIE VORWOCHE

Krasser konnte es die SG Union Sandersdorf II zur Vorwoche wirklich nicht treffen. Das Team von René Höllrigl geht in diesem Spieljahr durch eine wirkliche Härteprüfung. Nun ging es- der letzte Hinrundenspieltag gegen Kelbra wurde vorgezogen bereits am 11.11. absolviert- abschließend zum MSV Eisleben. Und da kam es dann, wie es in solchen Situation kommen musste. Binnen keiner vierzig Minuten lagen die Sandersdorfer im Mansfeld´schen schier uneinholbar mit 0:4 hinten. „Wir waren nicht ansatzweise diese vier Tore schlechter und es waren auch keine taktischen Fehler“, umschrieb Trainer Höllrigl die Sache. Vier individuelle Patzer nutzte der MSV, um analog Borussia Dortmund im zuletzt erlebten Revierderby gegen Schalke schnell auf ein nahezu uneinholbares Maß davon zu ziehen. Doch Daniel Wawrzyniak (38.) und Torsten Schmidt (45.) schafften es für die Sandersdorfer, die Dinge binnen sieben Minuten noch vor der Pause auf ein erträgliches Maß zu korrigieren. Mit einem 2:4 ging es aus Sicht der Sandersdorfer Gäste in Eisleben in die Pause. „Wir hatten mit André Zuchowski und Tobias Kusior dankenswerterweise zwei A- Junioren im Team. Mit Jeremy Maurice Walter habe ich zur Halbzeit einen dritten Mann aus dem Nachwuchs gebracht. Alle drei machten ihre Sache gut“, so Höllrigl, der sich über die Unterstützung aus der eigenen A- Jugend mehr als nur freut. Alle Sandersdorfer arbeiteten folglich gemeinsam daran, ein „Ruhrpottderby reloaded“ zu kreieren. Markus Plomitzer verabreichte diesem Vorhaben nach knapper Stunde mit seinem 3:4- Anschluss den nächsten Energydrink (58.). „Wir waren folglich dem Ausgleich weit näher, als Eisleben dem fünften oder sechsten Tor, stehen aber letztlich wieder mit leeren Händen da“, zeigte sich Höllrigl traurig und stolz zugleich. „Vielleicht bis auf die Partie zuletzt in Brachstedt waren wir in allen Spielen nicht weit weg vom Teilerfolg oder gar dem vollen Erfolg“. 

Diesmal lag der Ball in Eisleben wenigstens einmal zu wenig im MSV- Tor. (FOTO: Holger Bär)

Eisleben hatte in Stefan Horlbog und Patrick Bloßfeld nach Höllrigls Dafürhalten jedoch genau jene gestandene Akteure, welche einen solchen Vorsprung auch bei gewissem Druck des Gegners dann mal über die Zeit schaukeln.

Für Union II endete in Eisleben damit die schwierigste Halbserie, an welche man sich bei der SG Union zurück erinnern konnte. Im dritten Jahr Landesliga scheint der Erfolg zur Last zu werden. Und das, obwohl das Niveau- leider aber nicht die Quantität im Kader- gegeben scheint.

   

   

Nächste Termine  


23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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