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Stets dichtes Gedränge an Bahnsteig 1 in BBG…erfolglos für Union an diesem Tag. (Fotos: Holger Bär)

Während Gastgeber TV Askania Bernburg aufgrund von verletzten Spielern etwas haderte, haderten die Männer der SG Union Sandersdorf mit Abpfiff.

Seit der 36. Minute in Überzahl, schafften es die Männer um Kapitän Rico Gängel nicht, diesen Bernburger Abwehrriegel zu knacken. Der TVA machte nichts spektakuläres, stand aber rundum kompakt. Die Sandersdorfer zeigten sich- ob in Gleichzahl oder später in Überzahl- optisch und zum großen Teil auch spielerisch überlegen. Die stärkste Phase hatte man zwischen der Ampelkarte von Leon Hinrichsmeyer (36.) und dem Halbzeitpfiff. Spätestens da hätte man dieses minimum eine so wichtige und wegweisende Tor markieren müssen. BBG- Keeper Patrick Baldauf hatte in den brenzligen Situationen- denn die besaß Union durchaus- jeweils die Fingerspitzen am Leder. Am Ende hätte es noch analog Bischofswerda ganz bitter für die Gäste kommen können. Union im Vorwärtsgang erfolglos auf das Tor drängend, vergaß manchmal die entscheidende Absicherung. Der TVA stach drei, vier Mal in die Lücken. Der Schädel von Unionkeeper Nico Becker- Becks sprang nach vorn und verkürzte entscheidend den Winkel- rettete gegen den besten Bernburger Tom Fraus. Dieser Traf den Unionschlussmann kapital aus sechs Metern an den Kopf, von wo der Ball zur Ecke ging (82.). Alle Systemumstellung von Uniontrainer Mike Sadlo nützte nichts. Bernburg bleibt das Team, welches mit einem Torverhältnis von 5:1 nach sechs Spieltagen mit 12 Punkten Platz 4 einnimmt. Union liegt zumindest bis zum morgigen Sonntag auf Rang 8 der NOFV Oberliga Süd.

Die frühe Ampelkarte an Bernburgs Sascha Podleska (36.) tat den Gästen wenig gut.

Union besaß im Match die erste „steile Aktion“, welche Tim Hoffmann mit Pass auf Dan Lochmann einleitete. Unionkeeper Baldauf dachte mit, war früher am Ball (11.). Hoffmann setzte mit zweitem Ball nach Eckstoß von links Richtung Strafraum zu tollem Solo an. Seinem Schuss schaute Baldauf nur hinterher. Er hätte im langen Eck keine Abwehrchance besessen (14.). Ein verpasster früher Freistoßpfiff von Schiedsrichter Christopher Gaunitz- der seine Sache ansonsten exzellent machte- und die kleine Rudelbildung nach einer kleinen Kette an Fouls rief den Derbycharakter auf den Plan (20.). Aus dem fälligen weiten Freistoß schuf der Platzherr durch Hinrichsmeyer die erste eigenen Halbchance. Sandersdorf zeigte sich bis dato deutlich klarer in den eigenen Aktionen. Das blieb auch so. Bernburg stand tief und spekulierte auf Tempogegenstöße. Doch Erik Schlegel leitete nach gekonntem Doppelpass die nächste Situation der Gäste ein. Die Askania- Verteidigung klärt gemeinsam im Liegen (26.). Lochmann muss nach weitem Becker- Abschlag die Führung markieren. Der Unionstürmer trifft den Ball allein zentral am Sechzehner alles andere als optimal (33.), haderte überhaupt an diesem Tag mit sich und der Welt. Nachdem der agile Hoffmann auf halblinks zu neuerlichem Solo ansetzte, holte sich der bereits verwarnte Sascha Podleska per taktischem Foul die frühe Ampelkarte (36.). Union fuhr bis zur Halbzeit die stärkste Phase der Partie, wollte sofort die Führung. Baldaufs Fingerspitzen verhinderten diese zweimal energisch. Unioncoach Mike Sadlo nahm Vincent Mustapha gelb verwarnt zur Pause runter. Er wollte seinem Team gleiche Ampelkarte ersparen und die Überzahl nutzen. Doch diese schien Union nicht gut zu tun, Die Hausherren liefen den berühmten Schritt mehr, verschoben geschickt, und Union fand gegen ein nun noch tieferes BBG keine Mittel. Vieles ging über rechts, verpuffte aber im letzten Querpass oder eben Abschluss. „Ihr müsst so ein Ding aber auch mal fertig machen“, fluchte Mittelfeldmotor Timo Breitkopf über die halbgaren Aktionen seiner Mitspieler. Das Spiel nahm nach einer Stunde Spielzeit so richtig Fahrt auf. Moritz Alicke scheiterte um Ballbreite per Kopf (62.).

Als Moritz Alickes Kopfball auch nicht saß, blieb vieles anderes Stückwerk oder in der BBG- Abwehr stecken.

Riesen Dusel für Union beim Gegenzug, wo Union nach gewaltigem Solo von Tom Fraus das Glück des Tüchtigen besaß. Leon Hinrichsmeyer scheiterte am Ende am Außenpfosten. Sandersdorf stellte mittlerweile auf ein 4-4-2 System mit hohen Außenverteidigern um, wollte mit vielen Positionswechseln ein Durcheinander beim Gastgeber erzwingen. Das gelang nur bedingt. Als Stefan Ronneburg zur Schlussoffensive gerade nach vorn beordert bei erster Aktion mit Keeper Baldauf kollidierte und auch das Tor verpasste, hatte Union hinten die Absicherung auf ein Minimum reduziert (79.). Fraus hätte es fast genutzt, wäre der Kopf von Unionkeeper Becker nicht zum letzten Prellbock mutiert (82.). So sehr Union auch mit Ballbesitz und Willen glänzte. Bernburg hielt abermals die Null und die Punkteteilung war perfekt. Union II musste es damit einen Tag später an gleicher Stelle richten und tat das auch!

EINGETÜTET, VERPLOMBT UND SCHLIEßLICH GEADELT

Bann gebrochen…Maximilian Schnabel (re.) gratuliert Marcus Plomitzer zu ersten Streich.

 …hat Sandersdorfs Nr. 20 den ersten Dreier der Landesligasaison 2017/18 für Union Sandersdorf II. Hintenheraus wurde Dreifachtorschütze Marcus Plomitzer beim 4:2- Auswärtssieg von Sandersdorfs zweiter Mannschaft noch „geadelt“, denn Adel Aljindo machte den Dreier mit dem 4:2 erstmal so richtig save. In einem absoluten Landesliga- Kellerduell zwischen dem TV Askania Bernburg e.V. II und der SG Union Sandersdorf II sahen beide Teams in keiner Phase wie absolute Kinder des Tabellenkellers aus. „Frech und fromm nach vorn“ hieß es von beiden Parteien. Für Union stand eine Devise von vornherein, und das, obwohl sich beide Reserven erstmals gegenüberstanden. „Ohne Dreier reist Sandersdorf seit jüngeren Tagen nicht aus Bernburg ab“! Alexandro Schmitt 2015/16 mit dem Siegtreffer zum 2:3, Timo Breitkopf im letzten Jahr 2016/17 mit dem Siegtreffer zum 0:1, und dieses Jahr…?! Union II übernahm beim 4:2 am Sonntag auf Askanias Rasenplatz 2 beim 4:2- Auswärtssieg die komplette Punktausbeute, welche das eigene Oberligateam tags zuvor auf dem Hauptplatz noch sträflich liegen ließ (0:0).

Vieles lief im Mittelfeld über die Ballsicherheit der Brenner (grün), Kaltofen und Burandt.
 
Torchancen im Takt servierten beide Parteien. Auch Bernburg II hätte doppelt in Front gehen können, nachdem Plomitzer bereits in der 1. Min. die Eingabe von Stephan Eberhard nicht unterbrachte. Marcus Schubert und Steven Kürschner vergaben frühzeitige Top- Möglichkeiten für den Platzherrn (8., 18.), bevor die Marcus Plomitzer- Torshow anlaufen sollte. Ballverlust in letzter Reihe, Plombe mit der Ruhe am Spielgerät, und vorbei am großgewachsenen Giovanni Datemasch stand es 0:1 (27.). Flanke von Nick Wenner und sehenswerter Kopfballopfer über den BBG- Keeper (0:2/33.). Es ging hoch und runter. Das Tor aber machte Kürschner, der eine Maßflanke von der Grundlinie veredelte (1:2/55.). Plombe aber vollendete den schönsten Angriff volley im seitlichen Fallen (1:3/75.). Das sollte nicht reichen, denn Kürschner traf ebenfalls volley platziert ins untere Eck (2:3/78.). Kein Zittern bei sich kurz schüttelnden Sandersdorfern. Man spielte- wie auch am Tag zuvor- den reiferen Ball. Diesmal stellte sich der Lohn ein. Die Ballsicherheit von Felix Kaltofen, Philip Burandt und Christian Brenner gepaart mit der dem wachen Auge der Innenverteidiger um Lucas Rosinsky und Geburtstagskind Patrick Köhler machte den Rest die Offensive. 

Der Ex- 96er Jan Bauer und Kollegen hatten trotz Größenvorteile nicht generell die Lufthoheit. Die Rosinsky & Köhler als Geburtstagskind machten hinten einen tollen Job.

Adel Aljindo markierte nach kurzer Krankheit sein erstes Pflichtspieltor für Sandersdorf (2:4/81.), welches die Entscheidung brachte. Drei Punkte und ein tolles doppeltes Geburtstagsgeschenk für Peh Kah und Mario Bohmeyer…Happy Birthday!

   

   

Nächste Termine  


20.07.2019, 13:00 Uhr
(FB) Union vs. SV Blau-Weiß Dölau
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25.07.2019, 08:00 Uhr
(FB) BSV Halle-Ammendorf vs. Union
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25.07.2019, 18:15 Uhr
(FB) SG Blau-Weiß Brachstedt vs. Union
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27.07.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Eintracht Elster
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03.08.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Carl Zeiss Jena II
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