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Erik Schlegel krönt seine aktuell gute Form mit dem Tor der Partie.
 
Kompromisslos ging Erik Schlegel schon in Bischofswerda zur Sache. Diesmal sollte er sich belohnen.

Etwas über eine Stunde Spielzeit war an diesem 5. Oberligaspieltag zwischen der SG Union Sandersdorf und dem FC Einheit Rudolstadt verstrichen, da hätte Unionstürmer Dan Lochmann mit dem 2:0 eine kleine Vorentscheidung herbeiführen können. Sein Kollege Moritz Alicke- wie zuletzt auch diesmal wieder einer der emsigsten auf dem Platz- hatte den Sandersdorfer Angreifer gefühlvoll in die Tiefe geschickt. Lochmann verarbeitete die Kugel ideal und hatte sie auch auf seinem starken linken Fuß. Doch er schaute nicht auf Einheit- Keeper Max Bresemann. Der Rudolstädter Schlussmann machte sich frühzeitig lang. Lochmann hätte unkompliziert ins kurze Eck einschieben können. Stattdessen zog der Unioner voll durch und traf den geschickt den Winkel verkürzenden Torwart der Thüringer (63.).

Die Gäste vom FC Einheit Rudolstadt schafften es- man darf es vorweg nehmen- auch im abermaligen Anlauf nicht, in Sandersdorf eine Sieg davon zu tragen. Im Gegenteil. Die Mannschaft von Trainer Holger Jähnisch musste sich am Ende einem 0:1 beugen, welchem sie satte 85 Spielminuten hinterher liefen.
 
Nach dem Motto: „Ich habe dir immer gesagt wie es geht- heute hast du es beherzigt“…Dan Lochmann (Nr.10) zum Torschützen Schlegel.

Union Sandersdorf schien aus den zwei vorangegangenen Heimauftritten gegen Eilenburg und Carl Zeiss II gelernt zu haben. Dort träumte man solange vor sich hin, bis kaum noch etwas korrigierbar schien. Diesmal kam Union mit klarem Kopf zum Anstoß. Man drückte die Gäste von Beginn an in die Defensive, setzte jedem Ball nach. So auch gleich in der fünften Minute, als die Kugel schon zweimal die Gefahrenzone wieder zu verlassen schien. Erik Schlegel drängte von halblinks ins Zentrum. Bresemann im Gästetor sollte gegen den Flachschuss des jungen Sandersdorfers keine Chance haben, versperrten ihm doch eine Reihe Beine die Sicht (1:0/5.). Während Kollege Lochmann kurze Zeit darauf flach und diagonal verfehlte (10.), schienen die Rudolstädter so nach und nach in die Partie zu finden. Nach George Seturidzes Flanke von der rechten Seite blieb Unions Schlussmann Nico Becker nur noch das Hinterherschauen. Marco Riemer- auch schon für Carl Zeiss Jena und Preußen Münster höherklassig aktiv- köpfte die Kugel schulmäßig einen halben Meter am Gastgebergehäuse vorbei (19.). Es blieb imj ersten Durchgang eine der ganz wenigen optimistischen Offensivaktionen der bis dato schwach agierenden Thüringer. Das rief auch Jähnisch in der Coachingzone auf den Plan. „Mehr Bewegung rein“, forderte der Einheit- Trainer nach einer guten halben Stunde. Einzig sein Spieler Lukas Schirrmeister quittierte es mit einem verzogenen Fernschuss. Dann aber großes Glück für die Hausherren, die irgendwie vergaßen, gegen ein bis dato überschaubares Rudolstadt auf die Vorentscheidung zu drängen. Benjamin Bahner hatte sich auf rechter Grundlinie durchgesetzt. Seine flache Eingabe bugsierte Sandersdorfs Innenverteidigung unter Bedrängnis vom munteren Rudolstädter Lukas Schirrmeister haarscharf vorbei am Pfosten ins Toraus (40.). Während Union im ersten Durchgang klar die Szene bestimmte, hätten die Gäste fast aus anderthalb Chancen Kapital schlagen können. Mit einem etwas zu hoch von Stefan Ronneburg angesetzten Volleyschuss ging es in die Halbzeit (42.).
 
Wo der Ball war, war Moritz Alicke meist auch zu finden…Sandersdorfs Fleißbiene!

Mit Arne Reetz und Jakob Schneider forcierte Gästecoach Jähnisch mit Wechseln zur und kurz nach der Pause die eigene Offensive. Das Bild auf dem Platz drehte sich. Sandersdorf schien mit der nun mutigeren Ausrichtung der Gäste nicht sofort klar zu kommen. Zudem schien die Leichtigkeit des eigenen Vorwärtsgangs aus Halbzeit eins verflogen. Doch die Rudolstädter schafften es trotz größerem Ballbesitzes nicht, Sandersdorfs Defensive vor komplett unlösbare Aufgaben zu stellen. Das bemerkenswerteste im Spiel- und das nicht nur in dieser Phase- schien der ruhige, unauffällige und abgeklärte Auftritt vom Chemnitzer Referee Christian Gundler, welcher mit seinen Assistenten in einem fairen Spiel einen guten Job machte.
 
Mit Maximilian Schnabel (grün) genießt aktuell ein „Neuer“ des Trainers Vertrauen auf der Doppelsechs. Er macht es gut!

Die Ereignisse nahmen knappe zehn Minuten vor Ende nochmals Fahrt auf. Becker im Uniontor streckte sich gewaltig und winkte einen platzierten Schuss vom eingewechselten Schneider aus dem Winkel (78.). Nur eine Minute darauf- die Ecke war gerade ausgeführt- rettete Union der Pfosten. Thomas Thönessen blieb der Ausgleich aus relativer Nahdistanz auch verwehrt (79.). Schaffte Union den Ball die letzten Minuten gut vom eigenen Tor fern zu halten, so stand nach Niederlage (2:5/Eilenburg), Unentschieden (2:2( FC CZ Jena II) nun der erste Heimsieg des Spieljahres auf dem Protokoll.

Am kommenden Wochenende gibt es für Union Sandersdorf den Bernburg- Doppelpack. Was die Oberliga am Samstag an der Saale eröffnet (13:30 Uhr), beschließen die beiden Reserven von Askania und Union am Sonntag im absoluten Kellerduell der Landesliga Süd an gleicher Stelle (14:00 Uhr)
 
Achtes Spieljahr bei Union, da kann nach Nicky Eberts und Torsten Lehmanns Abgang im Sommer nur noch Vincent Mustapha mithalten- die Ehrung aber ging an den Capitano!

PS: Im Vorfeld des Spiels ging die Ehrung durch Sandersdorfs Fußballchef Wolfgang Lattauschke an den Capitano. Rico Gängel machte zuletzt auswärts beim SV Merseburg 99 sein 200tes Pflichtspiel für die SG Union, kickt seit Sommer 2010 in Sandersdorf und hat demzufolge schon einen eigenen Schlüssel für´s Rathaus. Glückwunsch Gängle!! Dafür gab es sogar herzlichen Beifall von den allseits fairen, immer gern gesehenen Thüringer Gästen.


GEGEN GESTANDENEN AUFSTEIGER AM ENDE OHNE FORTUNÉ

Glücklich und traurig zugleich zeigte sich René Höllrigl nach dem verlorenen Punktspiel gegen den CFC Germania 03 Köthen. „Ich hätte es schon gern gesehen, wenn sich die Jungs für ihr Engagement belohnt hätten“, so der Trainer der 2. Sandersdorfer Mannschaft. Höllrigl war in erster Linie froh, nach dem Weißenfels- Desaster mit dem Spielausfall am Ende eine spielfähige Mannschaft auf den Platz bekommen zu haben. „Sandersdorf II“, und darauf legte Höllrigl wert, „war nicht nur spielfähig, sondern auch wettbewerbsfähig. Gegen nach seiner Meinung „kompakte und gute Kreisstädter“ hat es seine Mannschaft speziell im zweiten Durchgang richtig gut hinbekommen. Nach den beiden Finze- Toren und dem 0:2- Rückstand (32., 38.) besaßen seine Jungs glasklare Chancen, von welcher aber nur eine den Weg ins Tor fand. „Das Spiel hätte durchaus anders ausgehen können“, pflichtete auch Marco Möllers bei. Der Trainer der Maasdorfer Frauen- einst auch in

Diensten des CFC- hatte das Kreisderby vom Spielfeldrand verfolgt.
Nach einem per Kopf abgewehrten Köthener Eckball fiel die Kugel Philipp Finze optimal auf den Fuß. „Wie er es dann macht, das ist schon sehenswert“, lobte Uniontrainer Höllrigl auch sonst das aktive Auftreten den Köthener Offensivmannes. Der traf volley ins untere Eck (0:1/32.).

Das 0:2 entsprang auch einem Standard. Nur eben mit Ausgangspunkt auf der anderen Spielfeldseite. Die CFC- Verteidigung köpfte einen Freistoß der Unioner aus der Gefahrenzone. Dann ging alles blitzschnell. Köthens Brasilianer Luiz Adriano de Oliveira gewinnt scheinbar locker das Laufduell gegen Sandersdorfs Nick Wenner. „Ich habe ihn wirklich nicht berührt“, beteuerte Sandersdorfs Schlussmann Robert Hahn seinen „Querleger“ vor dem Angreifer der Gäste. Dieser fiel, und der Pfiff von Schiedsrichter Daniel König ertönte. „Ich glaube meinem Torwart natürlich, hätte aber aus der Distanz genauso entschieden“, akzeptierte der Unioncoach den verhängten Elfer, welchen sich Finze mit Tor Nr. 2 (0:2/38. FE) nicht entgehen ließ.

Torschütze zum Anschluss für Union = Stephan Eberhard

„Geht raus, spielt einfach für euch selbst und zeigt eure Qualität“, hatte Höllrigl in dieser für seine Mannschaft im Vorfeld so misslichen Situation um die Quantität des eigenen Kaders gefordert. Und genau das machten seine Männer nach dem doppelten Rückschlag. „Im Übrigen war es für mich kein grob unsportliches Spiel“, teilte der Sandersdorfer Trainer im Nachgang mit Blick auf die dreizehn gelben und eine gelb/rote Karte mit. Es war ein Kreisderby, in welches speziell meine Spieler mit einer gewissen Anspannung aufgrund der internen Lage im Team gingen“. Union II lieferte in der zweiten Halbzeit ein wirklich gutes Spiel ab. Während Stephan Eberhard den Anschluss herstellte (1:2/80.), kann oder muss Marcus Plomitzer nur fünf Minuten später egalisieren. Mit der Pieke versiebte der Unionstürmer jene große Chance, von denen die Sandersdorf noch zwei weitere besaßen. Voll am Drücker blieb der Teilerfolg an diesem Tag jedoch aus. Das am Ende sogar mit einer Viertelstunde Überzahl (inklusive Nachspielzeit), sah doch de Oliveira die Ampelkarte (78.).  „Köthen ist genau wie Naumburg kein gewöhnlicher Aufsteiger. Sie spielen über Jahre in identischer Besetzung und haben mehr als eine Handvoll guter Jungs im Kader“, konstatierte Höllrigl. Seine Männer werden spätestens am Sonntag wieder angreifen. Nachdem das eigene Oberligateam Union I beim TV Askania Bernburg I quasi am Samstag das Vorspiel bestreitet (13:30 Uhr), musste das Kellerduell der Landesliga Süd zwischen Askania II und Union II auf Sonntag 14:00 Uhr ausweichen.

   

   

Nächste Termine  


23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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