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Hinter den El Goumats, Fiebiger und Co. hinterher laufen oder selbst die Dinge bestimmen…man darf gespannt sein. (Fotos: Holger Bär)

Dreimal kickt die Oberliga bereits an diesem Freitagabend. Union Sandersdorf ist dabei. Und das mit nicht allzu weiter Anreise. Es geht ins Stadtstadion nach Merseburg zum dortigen SVM 99. Von im letzten Jahr sechs zu vergebenden Zählern holten sich die 99er einst als furioser Aufsteiger glatte vier gegen Union. Sandersdorf blieb nur das mit aller Intensität zuhause im Hinspiel erzwungene 1:1, welches Dan Lochmann in einem fantastischen Spiel für die Zuschauer einst unter Flutlicht in der 6. Minute !!! der wohl zu diesem Zeitpunkt gerechtfertigten Nachspielzeit mehr als verdient erzwang. Im Rückspiel konnte Union Mitte April diesen Jahres nicht an diese Leistung des Hinspiels anknüpfen und ließ die Punkte  beim 1:2 vollends in der Dom- und Hochschulstadt.

Ein alter und jetzt praktisch neuer Sandersdorfer stand im letzten Spieljahr auf der anderen Seite des Geschehens. „Der Grund zur Rückkehr liegt bei Trainer, Co- Trainer und Funktionären. Hier bei Union ziehen die alle an einem Strang. Das wusste ich und weiß es jetzt wieder“, so der 25- jährige. „Hier ist es mir bestmöglich, Familie und Arbeit mit Fußball unter einen Hut zu bekommen. Und der Spaß am Fußball- er war mir etwas abhandengekommen- ist auch zurück“.  Frunze Hovhannisyan wechselte im Sommer 2016 vom Sport- und Freizeitzentrum Sandersdorf ins Stadtstadion nach Merseburg, um in diesem Sommer den Rückwärtsgang einzulegen. Der Hallenser mit armenischen Wurzeln ist wieder da und hat sich in jenem Jahr Merseburg auch fußballerisch weiterentwickelt. Und das, obwohl er in seiner Jugend beim Halleschen FC und später bei Halle 96 bereits gutes Rüstzeug mit auf den Weg bekam. Frunze wurde abgeklärter am Ball, gestaltet sein Spiel vor der Abwehr mittlerweile übersichtlicher. An Sandersdorfs ersten beiden Pflichtspielen konnte Hovhannisyan aufgrund einer im Test gegen Chemie Leipzig zugezogenen Verletzung nicht teilnehmen. In wieweit es am Wochenende gegen seine „jüngere Vergangenheit“ reicht, bleibt für Sandersdorfs Trainerschaft und speziell ihn selbst innerhalb dieser Trainingswoche abzuwarten. „Ob es für neunzig Minuten reicht, glaube ich nicht. Aber spielen- so ist der Plan- könnte ich“. Man wird sehen, ob der Mittelfeldmann am Freitagabend inmitten der Mannschaft oder der Ersatzbank zu finden ist.

Gegner Merseburg machte in den letzten Jahren einen gewaltigen Wandel durch. Jahrelang unter den beiden leider zu früh verstorbenen Gerd Seiffert (Präsident) sowie Rudi Jacobs (Manager) in der Landesliga als einstig echter Traditionsverein unterwegs, tat die neue Vereinsführung um Marcus Skowronek plötzlich entsprungene neue finanzielle Quellen auf. Spieler kamen nach Merseburg. Und ein Team, welches nur wenige Spielzeiten zuvor schon Richtung Landesklasse taumelte, lebte plötzlich auf. Man legte den Durchmarsch von der Landes- in die Oberliga hin. Das Spielermaterial sollte es hergeben. Und auch in der OL Süd spielte der SVM 99 keine unwesentliche Rolle, startete fabelhaft in die neue Herausforderung. Am Ende stand mit Platz 6 nicht das schlechteste Resultat für einen Aufsteiger.

Frunze Hovhannisyan (li.)- in dieser Spielzeit maximal bei den Schwarzen unterwegs. Dagegen gibt's auf der anderen Seite Marius Kansy und Thommy Parthier, ebenfalls Ex-Unioner.

In diesem Sommer jedoch drehte man erneut an der Kaderschraube. Reichlich Kicker- so auch Hovhannisyan- gingen. Wiederum reichlich neues Personal kam. Bei einer der zwei torlosen Punkteteilungen in den Sachsen- Anhalt- Derbys am 1. Spieltag war dann auch der SVM 99 beteiligt. In Barleben holte man sich einen Punkt (VfL Halle 96- Bernburg ebenfalls torlos). Immerhin für alle Beteiligten ein Zähler. Mehr, als ihn Union Sandersdorf am 1. Spieltag einzufahren vermochte. Beim 2:5 gegen den sächsischen Aufsteiger FC Eilenburg lief seitens der Sadlo- Elf so einiges schief, was man sich in der Videoanalyse unter der Woche nochmals vor Augen halten musste. Auch wenn Sandersdorf stellenweise Traumtore schluckte.

Union geht laut Torverhältnis mit der Roten Laterne des Auftakts in den 2. Spieltag. Ziel ist es, in Merseburg etwas mitzunehmen und sich damit vom absoluten Tabellenende loszueisen. Anstoß in Merseburg ist bereits am Freitagabend 18:30 Uhr.


Union II mit Start in die schwerste Saison der eigenen Geschichte...

Bislang musste nur Union I ehemals zu Verbandsligazeiten in Naumburg ran…damals gegen Naumburg 05.

In Sandersdorf ist man sich einig. Erfolg wird in manchen Fällen bestraft. So aktuell bei der 2. Mannschaft der SG Union Sandersdorf. Zeigte man in den letzten Jahren immer ansprechenden Fußball und stieg damit letztlich gar in die Landesliga Süd auf, so scheint genau diese These momentan der Stolperstein für die Oberligareserve. Ein Kernort mit etwas über 6.000 Einwohnern, eine erste Mannschaft in der Oberliga, und ein Team II in einer nicht unattraktiven Landesliga. Nicht einfach zu händeln für eine Vereinsführung. Denn inklusive eines auf Verbandsligaebene antretenden Nachwuchses verursacht dies immense Kosten. Und: Kicker aus Sandersdorfs Nachwuchs mit dem Prädikat Ober-/Landesliga im Rücken sind begehrt. Nach letztjährigen Abgängen stand der Landesligakader schon vor einer schweren Aufgabe. Diese konnte das Höllrigl- Team teils mit Hilfe von Union I stellenweise sehr gut kompensieren. In diesem Sommer verließen mit Martin Winkler, Hans Allner und Kevin Vogel erneut drei Kicker des bereits engen Spielerstamms das Team. Es wird nicht einfacher, gerade an Spieltagen, wo sich Union I und II überschneiden.

Und ausgerechnet zum Start geht es in die Domstadt Naumburg. Dort hat man nach vielen Jahren des schwebenden Gedankens gehandelt, hat fusioniert, und aus den 1905ern und dem NBC einen Verein gebastelt. Der SC Naumburg startet nun an der Saale, und warf im ersten Pflichtspiel gleich mal Verbandsligaaufsteiger Thalheim mit spätem Tor aus dem Landespokal. Durften unsere rot- weißen Nachbarn zum absoluten Pflichtspieldebüt herhalten, so wird Union Sandersdorf II ebenfalls Geschichte am Naumburger Saaleufer schreiben. Sandersdorf wird erster Punktspielgegner des neu eingetragenen Vereins. Man darf sehr gespannt sein, wie sich unsere dezimierten Jungs gegen ein wahrscheinlich euphorisch neues Team schlagen kann. Man kann der Mannschaft um Kapitän Lucas Rosinsky für dieses und alle weiteren Spiele nur das Beste wünschen…haltet durch Jungs! Anstoß in Naumburg ist am Samstag 15:00 Uhr. Gespielt wird im Stadtstadion an der Saalestraße.

   

   

Nächste Termine  


15.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) FC Carl Zeiss Jena II vs. Union
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23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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