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Aufsteiger Eilenburg vor dem Tor eiskalt

Denis Zivcec (schwarz, 3. v. re.)- der Doppelpack des Kroaten reichte nicht zum endgültigen Unioncomeback. (Fotos: Holger Bär)

Die neue Oberligasaison 2017/18 hatte den 1. Spieltag hinter sich gebracht, und Union Sandersdorf liest sich trotz des Heimvorteils zum Start auf dem letzten Tabellenplatz. Die Ursache dafür: eine 2:5- Heimniederlage gegen Aufsteiger FC Eilenburg. „Aufsteiger“ bildet wohl die falsche Umschreibung.

Denn der FCE kehrte nach teils mageren sieben Jahren Oberligaabstinenz und zwischenzeitlichen Trainern wie Olaf Schaller oder dem bosnischen Ex- Nationalkeeper Tomislav Piplica wieder zurück in diese fünfte Liga. Und das alles, nachdem man im Spieljahr 2008/09 einst gemeinsam mit dem 1. FC Magdeburg II sowie dem danach insolventen FC Grün- Weiß Wolfen diese Oberliga Süd als Absteiger auf dem drittletzten Tabellenplatz verlassen musste.

Auch wenn eine Tabelle nach einem 1. Spieltag wenig bis keine Aussagekraft bedeutet, so steht Union nach dem Auftakt noch zwei Zeilen tiefer, als es die Eilenburger damals im Sommer 2009 taten. Die Gründe sind leicht ausgemacht. Während Dan Lochmann Union direkt nach Moritz Alickes Balleroberung auf der Grundlinie und anschließendem präzisem Loop auf den zweiten Pfosten früh in Front bringen konnte oder vielleicht sogar musste, wurde die Kugel Opfer eines guten Reflexes von Eilenburgs Schlussmann Florian Thomas. Lochmann scheiterte aus vier Metern an ihm.

Folglich kam es bretthart für den Gastgeber. Der FCE zeigte sich als Neuling besonders in einer Sequenz dem Gastgeber um Meilen voraus. Eilenburg gierte förmlich im letzten Spieldrittel und besaß aus der Bewegung sowie aus ruhenden Bällen eine Qualität im Abschluss, die ihres gleichen sucht. Sandersdorf wurde dreimal kalt erwischt. Und das mit teils- so man kein Unionfan ist- wunderschönen Toren. Beim ersten gaben die Gastgeber quasi Geleitschutz, dürfen dem mit zwei Verteidigern eigentlich an der Grundlinie gestellten Brandon Stelmak niemals den gezielten Rückpass an die Strafraumgrenze gestatten. Der Kanadier- einer der auffälligsten Eilenburger Akteure- servierte jedoch unbedrängt. Der anlaufende Adam Fiedler parkte den Ball platziert im linken unteren Eck, und ein knapp zehn Minuten aktives Unionteam schaute hinterher (0:1/10.). Folglich rückte ein Schiedsrichter Johannes Drößler immer mehr in den Blickpunkt, pfiff er doch nicht generell mit ausgewogenem Maß. Bei einem Freistoß für die Gäste stellte er die Unionmauer auf gute zehneinhalb Meter. Diese Distanz reichte den Präzisionsschützen vom FCE. Diesmal trug sich aus zentraler Position Toni Majetschak in die Trefferliste ein, versenkte er doch präzise aus zweiundzwanzig Metern (0:2/14.). Spätestens als Eilenburgs Henrik Jochmann mit einem Hieb aus gut achtundzwanzig Metern hinein in den Torwinkel das 0:3 markierte, fiel bei den Sandersdorfern der Vorhang (25.).

Während der Ball bei Union klemmte (Felix Kaltofen), trafen die Eilenburger (orange) nach Belieben.

Keiner glaubte so recht daran, dass Union hier nochmals den Hauch einer Chance bekommen sollte. Nach Seitenwechsel besaß zunächst erneut Fiedler nach einer Maßflanke von Alexander Vogel per Kopf die große Chance auf ein 0:4. Die Sandersdorfer rappelten sich jedoch und spielten „Alles oder Nichts“. Ein Doppelpack vom neuen Kroaten Denis Zivcec  hatte sowohl die Uniontribüne als auch die Kicker auf dem Feld wach geküsst. Der junge Blondschopf aus der Nähe von Zagreb wollte vor drei Jahren bereits bei Union anheuern. Damals noch in Österreich aktiv, schienen die Formalitäten mit österreichischem sowie kroatischem Fußballverband zu schwierig. Zivcec fand sich später ausgerechnet bei Gegner Eilenburg wieder, um über den ZFC Meuselwitz und seinem Berater Tomislav Piplica doch nach Sandersdorf zu gelangen.

Der wuchtige Zivcec traf in seinem ersten Pflichtspiel einmal per Abstauber und einmal per Pfostenkracher, welcher FCE- Schlussmann Thomas als Abpraller von Pfosten und Schulter wie eine Flipperkugel ins Netz sprang (1:3/65., 2:3/69.). Sandersdorf besaß nun das psychologische Momentum, welches über lange Zeit die Eilenburger fest in der Hand hielten. Genau in diese Phase hinein, als der Sauerstoff sowohl Unionkicker als auch die Heimtribüne wieder erreicht hatte, legte Regionalligaschiedsrichter Drößler aus Gotha den Gästen einen neuerlichen Freistoß in gefährlicher Position auf. Diesmal trug sich Maximilian Röhrborn in die Torschützenliste ein, versenkte dieser doch flach ins lange Eck und ließ Unionkeeper Tom Niclas Hermann nicht sonderlich gut aussehen (2:4/75.). So nah, wie Union am Teilerfolg schien, soweit schickte der Referee die Sandersdorfer wieder davon weg. Vincent Mustapha stellte sein Bein zuvor klar in den Ball und nicht in den Gegner. Es nutzte nichts. Eilenburg zeigte in Sachen Torabschluss kein Erbarmen, sondern legte in ein erneut geschocktes Sandersdorf vor 216 Zuschauern durch den Kanadier Stelmak noch kapital zum 2:5- Endstand nach (81.).

Brandon Stelmak (orange): Der Kanadier leitete das 0:1 ein und schoss das 2:5 selbst.

Einem kroatischen Sandersdorfer Doppelpacker mit Eilenburger Vergangenheit standen am Ende fünf FCE- Torschützen gegenüber. Schien auch die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung zweifelhaft, so musste man der Qualität des Teams von Trainer Nico Knaubel vor des Gegners Tor an diesem Tag Respekt zollen.

   

   

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