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Plauens Fans mussten wenig fiebern- die Dinge lagen auf der Hand. (Fotos: Holger Bär)

Dass man gegen einen Spitzenreiter Chemie Leipzig aufgrund seines druckvollen Spiels daheim 1:4 verlieren konnte, damit hatte sich der Unionfan schier abgefunden.

Was man am letzten Wochenende gegen einen VFC Plauen hinnehmen musste, das tat dann dem, welcher an Union Sandersdorf hängt und mit fiebert, schon gehörig weh. Die Sadlo- Elf ergab sich ihrer fast nahezu. Ohne den Vogtländern zu nahe treten zu wollen. Solch ein Spiel darf man nicht in solch einer Art und Weise praktisch abschenken. „Keiner zeigte sich hier bereit, auch nur den einen Schritt mehr zu investieren. Niemand lief für den anderen“. Ein Statement, welches fast „baugleich“ schon vor einer Woche über die Lippen von Co- Trainer Michael Stelzl kam. Da präsentierte man sich beim SV Merseburg nahezu identisch.

Schau auf die Intensität der Erwärmung und du siehst den Spielverlauf.

Eigentlich kaum zu glauben. Und auch nicht am Fehlen von Dan Lochmann festzumachen. Dieser saß seine 5. Gelbe nicht nur ab, sondern nutzte den Passus zweier getrennter Wettbewerbe, und verhalf Union II auswärts beim TSV Rot- Weiß Zerbst mit seinem 2:1 beim letztlichen 3:1- Auswärtssieg auf die Zielgeraden. Kaum zu glauben, weil genau diese gleiche Mannschaft zuvor in teils eindrucksvollen Auftritten immerhin Mannschaften wie Brandenburg Süd, FC CZ Jena II, Rudolstadt und Bernburg bezwang. Es sollte leider nicht ansatzweise so weitergehen. Und man konnte auch keinen Akteur schützen, herausheben oder völlig degradieren. Es handelte sich um einen kollektiven Totalausfall, als wäre man nachts zuvor geschlossen aus dem Bierkönig in El Arenal gefallen. Und dem nicht genug, wartet an diesem Freitag mit Anstoß 19:30 Uhr ein sich im Spitzenkampf noch lang nicht aufgebender VfB Germania Halberstadt unter heimischem Flutlicht auf die Sandersdorfer. Ein Umdenken muss her, denn ansonsten gibt es im Vorharz ein böses Erwachen. Und das die Jungs es beherrschen, das zeigten sie ja vor nicht allzu langer Zeit.

Sandersdorf erwischte einen Tag gleich der Farbe ihrer Trikots.

Das Sandersdorfer Fiasko fing bereits früh gegen den VFC Plauen an. Einem ersten gefährlichem Eckstoß (4.) folgte ein zweiter kurzer. Marian Albustin durfte frei köpfen. Unionkapitän Rico Gängel touchierte die Kugel noch unglücklich per Kopf, und es stand 0:1 (6.). Schon in der 10. Minute konnte unser Kapitän nach missglücktem Freistoß von Richard Wießner alles korrigieren. Völlig frei ging sein Ball abgefälscht aus zehn Metern zum Eckstoß. Union fehlte folglich jedoch völlig die geistige Frische. „Immer einen Schritt zu spät“, fluchte ein sonst stets besonnener Mike Sadlo in seine Coachingzone. Hinzu kam jegliche fehlender Mut zu eigenem Offensivrisiko. Vielleicht hätte man die Gäste ja selbst etwas beeindrucken können. An diesem Tag jedoch nicht. Ein Einwurf, ein ideal aufspringender Ball und der Mut zum brillanten Schuss- Ivan Leon Franjic krönte als bester Akteur auf dem Feld schon frühzeitig seine Leistung mit einem ansatzlosen Ball zum 0:2 (28.).

Als Moritz Alicke mit dem 1:2die perfekte Antort umgehend aus dem Hut zauberte (29.), konnte man als Sandersdorfer ein positives Gefühl bekommen. Denn oft spielte die eigenen Mannschaft erst nach Rückstand groß auf. Diesmal sollte nicht einmal das klappen. Wer weiß was gekommen wäre, hätte Schiedsrichter Daniel Bartnizki bei Wießners neuerlichem Freistoß die Schutzhand in Plauens Mauer als Elfmeter gewertet (39.). Der Erfurter Referee tat es nicht.

Der eigene VFC war oben auf.

Auch die Halbzeit hätte den Sandersdorfern gut tun können. Tat sie aber auch nicht. Mit einem Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck ließ Plauens Jonas Mack an diesem Tag auch den sonst stets zuverlässigen Unionkeeper Tom Niclas Hermann nicht gut aussehen. Das frühe 1:3 (49.) schien die Vorentscheidung. Sandersdorf zeigte nicht einmal breite Brust, als die Gäste die Platzherren mit „Hacke- Spitze- Fußball“ und lockeren Kombinationen im Mittelfeld noch etwas am Nasenring durch die eigene Arena führten. Der gebürtige Westerwälder Franjic krönte seine Leistung mit dem 1:4, brachte Plauens mitgereiste Fans in Feierlaune und belohnte die eigenen Schwarz- Gelben gegen ein indisponiertes Union Sandersdorf mit drei relativ einfach errungenen.


SCHLECHTES SPIEL BRINGT VOLLE PUNKTE
 
Ganz so einfach war es für Sandersdorf II bei Aufsteiger TSV Rot- Weiß Zerbst dann doch nicht. Sandersdorfs Reserve spielte ähnlich schlecht wie Team I. Doch der Ausgang war ein völlig anderer. „Ich habe mich selten nach einem Spiel so für drei erzielte Punkte geschämt“, konstatierte ein René Höllrigl im Nachgang. Der Sandersdorfer Trainer sah seine Mannschaft als die klar schlechtere. Das Ergebnis mit Abpfiff vom Annaburger Schiedsrichter Marco Thinius sprach eine andere Sprache. Zerbst´s Kapitän und Ex- Thalheimer Otto Möbius brachte die Rot- weißen vom Elfmeterpunkt in Front (1:0/53.). Unions Patrick Köhler glich sofort aus (1:1/55.).

Dan Lochmann trifft vertretungsweise für Sandersdorfs Zweite

Dan Lochmann aus dem Oberligateam war es, der seine wettbewerbsbedingte Gelbsperre (Oberliga) mit einem Ausflug in die Landesliga nutzte und Union II folglich auch half. Der Goalgetter- an gleichem Tag in der OL schmerzlichst vermisst- traf zum 1:2 (79.), während Philip Burandt mit dem 1:3 (84.) die Tür zu warf.
Nach der Reppichauer 0:3- Niederlage in Lüttchendorf hüpfte das Hölle- Team wieder auf Rang 5 der Tabelle…eigentlich kaum zu glauben und fantastisch, Jungs!!!

   

   

Nächste Termine  


15.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) FC Carl Zeiss Jena II vs. Union
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23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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