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Union und Kapitän Rico Gängel (Nr.9) machten zulange die Tür für die Merseburger auf. (Fotos: Holger Bär)

Fröhlich vier Siege hintereinander gefeiert, und plötzlich schnell mal wieder zwei Matches in Folge verloren.

„So schnell kann´s gehen“, musste man bei der SG Union Sandersdorf jüngst realisieren. Das letzte heimische 1:4 gegen einen sehr starken Tabellenführer BSG Chemie Leipzig konnte man einordnen. Dass sich die Sandersdorfer folglich an einem ob des Termins „ungeliebten“ Ostersonntag im Merseburger Stadtstadion so den Dingen ergaben und gegen einen agilen Aufsteiger SV Merseburg 99 letztlich mit 1:2 den kürzeren zogen, darüber wird Trainer Mike Sadlo mit seinen Männern ausführlich zu reden haben. Man hatte sich etwas vorgenommen. Hinzu kam, dass von 180 Zuschauern bei kühlem Aprilwetter ein sehr großer Teil aus Sandersdorf angereist war und den Unionern die Daumen drückte.

Doch das war bis zum 0:2- Rückstand im ehemaligen Stadion der Bunawerker so rein gar nichts, was die Sandersdorfer dort vermochten auf´s Grün zu bringen. Man sah eigentlich nur dem SVM 99 an, dass dieser- wenn schon an solch unsäglichem Feiertag gekickt werden musste- dann auch etwas Zählbares einfahren möchte. Bei Union schaute man der Sache so zu, reagierte lange Zeit nur, anstelle selber Akzente zu setzen. „Hier war irgendwie keiner bereit, mal einen Weg umsonst zu gehen oder für den anderen zu laufen“, brachte es Co- Trainer Michael Stelzl im Nachgang auf den Punkt. Und dabei bot sich den Sandersdorfern nach einer schwachen eigenen ersten Hälfte die Option, es im zweiten Durchgang besser zu machen. Denn Gastgeber Merseburg konnte dank eines wiederum starken Tom Niclas Hermann im Uniontor aus der eigenen spielerischen Überlegenheit- gepaart mit den vorhandenen Chancen- lange kein Kapital schlagen. Bereits nach einer Viertelstunde lenkte Hermann gegen früh pressende Gastgeber einen Ball vom Griechen Stylianos Naka mit letzten Mitteln zum Eckstoß.

Sandersdorfer Schlussoffensive- sie kam zu spät und ohne zureichende Durchschlagskraft.

Union Sandersdorf trat in der ersten Spielhälfte offensiv so gut wie gar nicht in Erscheinung. In der 37. Minute eröffnete Merseburgs Melvin Gohlke über seine rechte Seite. Hielt Hermann erneut, so brachte Lukas Stagge die Kugel von außen wiederum in die Gefahrenzone, von wo aus der mit Dimitrios Komnos zweite Merseburger Grieche das Spielgerät über das Uniongehäuse jagte. Sandersdorfs Litauer Vilius Jankunas musste durch ein nicht einmal per Freistoß geahndetes Foul im Mittelfeld verletzt runter (42.). Nach torlosem Pausentee war es dann soweit. Sandersdorf versuchte am Spiel teilzunehmen und bekam einmal über den rechten und einmal über den linken Merseburger Flügel die Quittung. Die erste Flanke köpfte der vom Halleschen FC gekommene Stagge völlig frei unhaltbar ein (1:0/61.). Sandersdorf musste nun gezwungen offensiver werden. Merseburgs eingewechselte Ronny Schwerdtfeger ließ das 2:0 noch liegen (64.), denn wieder behielt Unionkeeper Hermann die Oberhand.

Der einstige Ramsiner Abdel Aziz El Gourmat lieferte ein gutes Niveau, demonstrierte ein um´s andere Mal seine Ballsicherheit.

Dieses bereitete dafür der einstige Ramsiner Abdel Aziz El Gourmat sehr sehenswert über links vor. Bis zur Grundlinie durchgesetzt, hatte Naka im Zentrum kein Problem, die Eingabe des Marokkaners zu verwerten (2:0/70.). Nun sah alles nach einer Sandersdorfer Niederlage aus. Doch analog des Hinspiels besann sich die Sadlo- Elf auf die eigenen Tugenden, wurde plötzlich offensiv und konnte auch die Platzherren beeindrucken. „Spielt wieder Fußball“, forderte mit Martin Fiebiger der SVM- Abwehrchef und Kopf der Truppe plötzlich laustark seine Mitstreiter auf. Doch Sandersdorf tauchte nun erfolgversprechend im Sechzehner der 99er auf. Moritz Alickes erste Einschusschance vereitelte Josip Jokanovic im SVM- Tor noch (74.). Der Kroate hielt den Ball per Fuß mit dem Reflex eines Handballtorwarts. Dann jedoch traf Alicke unter´s Gebälk, nachdem Dan Lochmann die Kugel von links präzise Richtung langem Pfosten servierte (2:1/76.).

Plötzlich schien der Bann gebrochen und Sandersdorf vollwertiges Mitglied der Fußballfamilie. Man spielte nun offensiv gegen die kleine Merseburger Osteuropaauswahl und machte das stellenweise nicht so schlecht. Zu spät erwacht, wollte den Gästen der Ausgleich jedoch analog des Hinspiels nicht mehr gelingen. Dieser wäre auch aufgrund von zwei Dritteln des Spielverlaufs an diesem Tag nicht verdient gewesen. Denn man trat einfach über lange Zeit zu scheu und unmotiviert in der Dom- und Hochschulstadt auf. Den nächsten Versuch können die Sandersdorfer am kommenden Samstag im heimischen Stadion unternehmen. Ohne den gelbgesperrten Dan Lochmann lastet gegen den VFC Plauen dann die offensive Verantwortung auf anderen Schultern, wenn der Ball im Sport- und Freizeitzentrum gegen 14:00 Uhr rollt.


Brenner trifft ins Geiseltaler Osternest

Zerfahren und stellenweise nicht schön anzusehen , so das Spiel des 22. Spieltags der Landesliga Süd zwischen der SG Union Sandersdorf II und dem SV Braunsbedra.

Sandersdorfs Mittelfeld um Felix Kaltofen (2.v.re.) und Torsten Schmidt bekamen nie Ruhe und Übersicht in ein aufgewühltes Geschehen.

Dabei hatten beide keinen Grund, solch ein Gewürge zum Ostersamstag anzubieten. „Kompakte Mittelklasse“ hätte man das Duell jener Tabellenregion genannt, wäre es ein Auto. Aber von der angebotenen tabellarischen Lockerheit zeigten sich beide Parteien weit entfernt. „Wer zwingt uns, selbst zuhause hier unbedingt das Spiel zu machen“, stellte Sandersdorfs Trainer René Höllrigl seine Männer gegen den in den letzten Wochen auftrumpfenden Gegner relativ defensiv ein. Diese Grundausrichtung sollte sich am Ende bezahlt machen, obwohl es nicht das ursprüngliche Credo im Spiel der Sandersdorfer Reserve bedeutete. Beide Parteien machten es dem leitenden Schiedsrichtertrio nicht einfach. Der Dessauer Unparteiische Sebastian Görmer musste speziell mit Beginn der zweiten Halbzeit genau hinschauen. Und das tat er, auch wenn die Gäste aus dem Geiseltal an vielen seiner Entscheidungen herum moserten.

In der ersten Spielhälfte kam Union Sandersdorf II gut aus den Startlöchern. Genau als die Braunsbedraer das spielerische Gleichgewicht hergestellt hatten, wurde ihnen ein weiter Ball aus der Sandersdorfer Abwehr zum Verhängnis. Mit dem Wind im Rücken bekam die Kugel Fahrt. Braunsbedras Abwehr verkalkulierte sich. Sandersdorfs Christian Brenner entwischte und legte den Ball geschickt vorbei an Torwart Chris Lewinski ins Netz (1:0/23.). Bei den Gästen besaß Max Kaiser nach genau einer halben Stunde per Freistoß die erste große Chance. Eric Baer im Sandersdorfer Gehäuse klärte zur Ecke.

Unionkapitän Lucas Rosinsky vergibt nach Eckstoß in aussichtsreicher Position per Kopf das 2:0.

Als Sandersdorfs Kapitän Lucas Rosinsky den Kopfball nach Eckstoß nicht vollends platzieren konnte, ging es mit diesem hauchdünnen Vorsprung der Platzherren in die Kabinen. Aus diesen heraus, zogen die Geiseltaler nicht nur die Zügel an. Sie agierten auch mit dem ein oder anderen Foul, was Schiedsrichter Görmer veranlasste, zwischen der 43. und der 61. Minute vier gelbe Karten gegen den SVB zu ziehen. Die dritte davon hieß Ampelkarte (59.), denn Braunsbedras Philipp Kuhnert schleppte eine Verwarnung bereits aus der ersten Halbzeit mit sich und stieg abermals überhart ein. Mittlerweile wurde die Partie auch aus den Coachingzonen völlig zerredet, was die Aufgabe für die Unparteiischen nicht erleichterte.

Der SVB sammelte binnen Minuten so einige Verwarnungen inklusive Ampelkarte.

Sandersdorf II hingegen vergaß, die eigene Überzahl ordentlich auszuspielen. Man igelte sich trotz des einen Spielers mehr regelrecht ein, setzte nur auf Konter, welche man dann im finalen Pass sehr schlecht und teils zum Haare raufen ausspielte. Die größte Chance bot sich, als man mit vier Angreifern auf zwei Braunsbedraer am Strafraum zulief und schon der erste Pass im Nichts endete (64.). Man ließ die Gäste förmlich im Spiel. Spätestens als auch Sandersdorfs Kevin Oertel durch die Beine des heraus eilenden Keepers Lewinski frontal den Pfosten traf (72.). Auf der Gegenseite forderten die Braunsbedraer einen Elfmeter. Sowohl Schiedsrichter Görmer als auch sein Assistent Benedikt Botthof sahen dies anders (75.).

Angst musste man folglich nach langem Ball sowohl um Sandersdorfs Stürmer Markus Plomitzer, als auch um Gästetorwart Lewinski haben. Beide blieben nach gewaltigem Pressschlag liegen, konnten aber nach Behandlung weiter spielen (77.). Trotz absoluter Mauertaktik brachten die Sandersdorfer jenes 1:0 über die Zeit und glichen damit die im Geiseltal am 15. Oktober 2016 erlittene 1:2- Hinspielniederlage sowohl tor- als auch punktetechnisch wieder aus.

   

   

Nächste Termine  


25.07.2019, 08:00 Uhr
(FB) BSV Halle-Ammendorf vs. Union
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25.07.2019, 18:15 Uhr
(FB) SG Blau-Weiß Brachstedt vs. Union
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27.07.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Eintracht Elster
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03.08.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Carl Zeiss Jena II
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10.08.2019, 15:00 Uhr
(FB) 1. FC Romonta Amsdorf vs. Union
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