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Torsten Lehmann (grün/am Ball) und seine Abwehrkollegen machten es über weite Strecken nicht schlecht, mussten sich dann aber doch zweimal geschlagen geben (FOTO: Holger Bär)

Hinten heraus sollte es für den gastgebenden Bischofswerdaer FV 08 nochmal eng werden. Aber- ging es nach den Wünschen der SG Union Sandersdorf- eben nicht eng genug.

Die Oberlausitzer brachten ihre zwei geschossenen Tore in Form von drei Punkten über den Abpfiff eines gut leitenden Berliner Referees Rasmus Jessen. Dan Lochmanns 1-2- Anschluss hinein in Sandersdorfs etwa zehnminütige Schlussoffensive besaß folglich nur noch Ergebnis kaschierende Wirkung. Lochmann traf zum einzigen Unioner Tor des Tages sehenswert ins lange Bischofwerdaer Toreck (90.). Genauso sehenswert, wie die Platzherren zuvor ihre beiden Treffer anbrachten.

„Wenn man auf einem kleinen Kunstrasenplatz nach Balleroberung dreimal quer spielt und der Gegner sich dadurch wieder formieren kann, dann wird das nichts“, beklagte Mike Sadlo im Nachgang die Herangehensweise seiner Männer. Diese scheuten sicher hin und wieder den sofortigen Risikopass in der Vertikalen. Doch der BFV presste auch von Beginn an und ließ die Sandersdorfer in eigenem Ballbesitz im Oberlausitzer Nebel kaum zur Entfaltung kommen. Es dauerte sehr lange, bis Union Sandersdorf eine Art Torabschluss zu verzeichnen hatte. Ging es in die Spitze Richtung gegnerischem Strafraum, so zeigte sich der Gastgeber über weite Strecken reifer und entschlossener. „Sie machen das nach vorn einfach zielstrebiger“, konstatierte ein wie so oft am Spielfeldrand zuschauender Unionpräsident Uwe Störzner nach dem zwischenzeitlichen 0:2 gegen seine Mannschaft. Union musste mal wieder erneut erst in Rückstand geraten, um dann mal wieder alles auf eine Karte setzend im Vorwärtsgang gefällig und gefährlich zugleich zu wirken. 

Die Nebelschwaden der Oberlausitz machten es dem leitenden Referee Rasmus Jessen nicht generell einfach. Er hatte die Dinge mit seinen beiden Assistentinnen jedoch im Griff (FOTO: Holger Bär)

Analog des letzten Spieljahres ging es wieder auf dem eng geschnittenen Kunstrasenplatz im Bischofswerdaer Plattenbaugebiet zur Sache. Handlungsschnelligkeit, und damit eine Menge Kopfarbeit, waren gefragt. Und da sah sich- zumindest was offensive Aktionen anging- der Gastgeber lange Zeit im Vorteil. Und das, obwohl man auch beim BFV 08 die reinen Torraumszenen fast an einer Hand abzählen konnte.

Der Nebel machte bei weiten Spielverlagerungen auch Probleme für die Wahrnehmung des Schiedsrichtergespanns, welchen so einige Halteeinlagen verborgen blieben. Von seiner Sechserposition aufgerückt, verzog Tim Cellarius nach Sandersdorfer Fehler im Spielaufbau nur knapp (19.). Einen mageren Eckstoß zählte man eine halbe Stunde lang als einzig offensive Ausbeute der Gäste. Die Sadlo- Elf war permanent damit beschäftigt, in der Defensive nichts anbrennen zu lassen. Das machten die Männer um Torsten Lehmann in der zentralen Abwehr in der ersten Spielhälfte ziemlich gut. „Druck, Druck…“, forderte BFV- Keeper Dominik Reissig oft lautstark von seinen Vordermännern. Dieser fehlte etwas, als Sandersdorfs Tim Hoffmann den Schlussmann per kernigem Schuss aus zweiundzwanzig Metern beinahe überraschte. Der Ball verfehlte knapp sein Ziel (34.). Im direkten Gegenzug verfehlten die Gastgeber ebenso haarscharf per Flachschuss. Den besten Spielzug der Gäste eröffnete Georg Cholewa mit einem Zuspiel auf Timo Breitkopf. Der steckte steil auf Lochmann durch. Doch der Unionstürmer verfehlte das Tor zentral von der Strafraumlinie aus (38.). Das hätte zum richtigen Zeitpunkt der richtige Ansatz der Männer aus Sachsen- Anhalt sein
können. Union- nach anfänglich ordnender halber Stunde- zeigte sich jetzt besser im Geschehen. Gegenüber schoss Eric Bachmann den in dessen Schussbahn postierten Cornelius Gries förmlich ab, nachdem Schiedsrichter Jessen und seiner Assistentin Franziska Koch zuvor ein Handspiel und damit eine regelwidrige Ballmitnahme der Platzherren entgangen war (42.). Die Flugbahn des Balles stimmte und Sandersdorf wähnte sich mit dem „geborgten Keeper“ im Glück.  

Hin und wieder versteckte sich sogar der Ball, wurde aber meistens wieder gefunden (FOTO: Holger Bär)

Union Sandersdorf schuf mit zwei gefährlichen Eckstößen nach Wiederbeginn sofort Gefahr. Reissig im BFV- Tor musste sich zweifach ordentlich strecken, um die Bälle fausten zu können (47.). Mit dem Gefühl im Spiel drin zu sein, folgte der herbe Nackenschlag. Die rechte Abwehrseite nicht ordentlich gesichert, war es Bischofswerdas Hannes Graf, welcher die Kugel geschickt im langen Eck platzierte (1:0/50.). Man musste kurz danach mit ansehen, wie der vorherige Torschütze aus spitzem Winkel fulminant aus kurzer Distanz das Lattenkreuz traf (59.). Die Partie verlor folglich etwas ihre spielerische Linie. Heimtrainer Erik Schlegel monierte nahezu jeden Ansatz seiner eigenen Mannschaft, schien nicht zufrieden. Diese gehorchte, und schuf per sehenswertem Spielzug eine Art Vorentscheidung. Von rechts nach links verlagert, konnte der Platzherr sich ungehindert aufdrehen und in den Rückraum ablegen. Tom Hagemann jagte die Kugel präzise aus zwölf Metern zum 2:0 in den rechten Torwinkel (72.). Genau das schien für Union der Startschuss, um hier irgendwie noch etwas zu bewegen. Sandersdorf steigerte die eigene Frequenz. Und prompt hatte auch der BFV so seine defensiven Schwierigkeiten Die Sandersdorfer Abwehr rückte auf, presste bei Ballverlust sofort gegen, und das Mittelfeld um Timo Breitkopf schaffte es, den BFV 08 sichtlich zu beeindrucken. Unter den heimischen Zuschauern wurde es berechtigt unruhig. Ihre Männer hatten nun einige Mühe, die Sandersdorfer vom Torschuss abzuhalten. Diese trafen auch durch ihren Stürmer Lochmann. Doch das 1:2 in der 90. Minute sollte trotz Nachspielzeit und damit noch drei weiteren Anläufen zu wenig sein, um aus der Oberlausitz an diesem nebligen Novembersamstag etwas Zählbares zu entführen.

Den nächsten Versuch können die Sandersdorfer am kommenden Freitagabend (2. Dezember) mit Anstoß 19:00 Uhr unter heimischem Flutlicht starten. Dann darf das nunmehrige Schlusslicht VfL Halle 96 nicht- wie vor Wochenfrist der SSV Markranstädt- erneut zum Stolperstein der Sandersdorfer werden, soll der Glühwein danach auf dem Sandersdorfer Weihnachtsmarkt noch schmecken.

   

   

Nächste Termine  


20.07.2019, 13:00 Uhr
(FB) Union vs. SV Blau-Weiß Dölau
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25.07.2019, 08:00 Uhr
(FB) BSV Halle-Ammendorf vs. Union
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25.07.2019, 18:15 Uhr
(FB) SG Blau-Weiß Brachstedt vs. Union
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27.07.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Eintracht Elster
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03.08.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Carl Zeiss Jena II
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