UNION BLOG

   

UNION MIT KERNIGER FREISTOSSVARIANTE ZUM AUSGLEICH

Dominik Reichenbach kam als alter Sandersdorfer mit Ehefrau extra aus seiner Wahlheimat Klingenthal rüber und war begeistert. (Foto: Holger Bär)

Die Uhr abgelaufen und Union noch mit der Chance eines Freistoßes aus leicht halbrechter Position.

Es stand 2:3 aus Sandersdorfer Sicht und der VFC Plauen bot all seine hochgewachsenen Akteure im und um den eigenen Fünfmeterraum auf. Zwei aber schienen Zeit zu haben, so dass es im Sandersdorfer Lager draußen schon brodelte. Tim Hoffmann und Dan Lochmann legten erstmal einen ausgedehnten Smalltalk hin, wie man denn den Freistoß nun anbringt. Als der Plan zu sitzen schien, merkte man zu allem Übel, dass dieser Standard auch noch indirekt auszuführen war. Die Unterredung wurde nochmals anberaumt. Viele Sandersdorfer schüttelten schon mit dem Kopf. Sekunden darauf aber lagen sich alle in den Armen. Hoffmann bugsierte die Kugel auf den zweiten Pfosten, von wo ihn Moritz Alicke parallel zur Torlinie über die komplette Versammlung hinweg auf den kurzen Pfosten köpfte. Da lief Lochmann ein und drückte die Kugel zum gefeierten 3:3- Endstand zwischen drei Plauenern hindurch ins Netz.

Die Zweier(Dreier)combo, welche den finalen Ausgleichstreffer einleitete. Dazu gehört eigentlich noch Moritz Alicke, er hatte die maßgenaue Flanke per Kopf an Dan Lochmann weitergeleitet. (Foto: Holger Bär)

Waren die gastgebenden Schwarz- Gelben völlig konsterniert, so gab es bei den Gästen aus Sachsen- Anhalt kein Halten mehr. Man feierte das Ausgleichstor wie einen Sieg. Denn Schiedsrichter Stephan Reuter pfiff die Partie sofort ab. „Der Punkt ist das Minimum für unsere abgelieferte Leistung. Wie er zustande kam, spricht alleine für die Moral meiner Truppe“, fasste Uniontrainer Mike Sadlo das Erlebte in der folgenden Pressekonferenz zusammen. Sadlo schien nicht vermessen mitzuteilen, dass er in seiner Mannschaft das über die Strecke bessere Team gesehen hat. „Einzig bei Standards der Plauener haben meine Jungs geschlafen. Da mussten wir dann einem Rückstand hinterherlaufen“. Dass Stefan Ronneburg den ersten zum 2:2 ausglich, war moralisch schon einwandfrei. Ronneburg muss immer vorn mit ran, wenn Sandersdorf etwas zu korrigieren hat. Wie der Schlacks bei seinen wenigen Toren dann trifft, war auch diesmal sehenswert. Die Eingabe des agilen Hoffmann streichelte er halb mit der Innenseite und halb mit der Hacke unerreichbar ins lange Eck (64.).

Die Gegentore für die Sandersdorfer fielen an diesem Spieltag schlicht zu schnell und zu einfach. Dem 0:1 von Lochmann (13.)- Stephan Eberhard hatte den wieder torhungrigen Sturmkollegen präzise flach von rechts bedient und Lochmann ließ Denny Kallisch im VFC- Tor ebenso flach keine Abwehrchance- folgte direkt vom Anstoß weg der 1:1- Ausgleich. Stefan Schumann traf per Kopf ins von Robert Hahn nach dem Merseburg- Spiel abermals gehütete Sandersdorfer Tor (14.) Mit Hahn sollten die Unioner den Mann des Wochenendes schlechthin im Rücken haben. Samstag noch an der Ostsee, kippte der ansonsten im Landesligator von Union II auftrumpfende Schlussmann seinen noch laufenden Urlaub, um aufgrund der argen Verletzungssorgen der Sandersdorfer Keeper (Hermann, Ignorek) den Osten einmal von Norden nach Süden zu durchqueren und für die Sadlo- Elf da zu sein. Während der 29- Jährige keines der drei Gegentore an diesem Tag verhindern konnte, durfte sich die Sandersdorfer neben der sportlichen Note ganz klar auch charakterlich auf ihn verlassen. Jeder einzelne im Team inklusive Betreuer bedankten sich bei Torwart Robert Hahn.

Danke Robert!

Gastgeber VFC Plauen trat im ersten Durchgang mit viel Respekt sehr destruktiv auf. Man ließ Sandersdorf spielen, machte die Räume eng und griff die Gäste aus Sachsen- Anhalt erst in eigener Spielhälfte an. Dann versuchten die Quade- Schützlinge flott und mit langen Bällen umzuschalten. Das gelang ihnen mal besser und mal schlechter, während die Sandersdorfer ihre Angriffe relativ sehenswert und frei von jeder Nervosität vortrugen. Ungewohnte Anstoßzeit oder das Fehlen eines Philipp Röhr- zwei Plauener Argumente, welche die Leistung der Gäste aus Sandersdorf nicht schmählern sollten. Diese kamen immerhin mit einem Torwart ins Vogtland, welcher normal gar nicht zum Oberligateam gehört, es aber dennoch vollends drauf hat.

Eberhard nutzte zu Beginn zweimal dem ihm gebotenen Raum und seine Schnelligkeit plus Schusskraft nicht. Sonst hätte man bei bestem Fußballwetter bereits früher Akzente im Vogtlandstadion setzen können. So dauerte es bis zur 13. Minute. Mit immer kühler werdenden Temperaturen scheint auch Unionstürmer Lochmann wieder kühler vor dem Gehäuse des Gegners zu werden. Seinem Führungstreffer folgte tragischer Weise der sofortige Ausgleich, und zum unpassendsten Moment der absolute Nackenschlag. Zwar kamen die Hausherren in der ersten Spielhälfte auf sechs Eckstöße. Die Ausrufezeichen im Spiel aber setzte bis dato aber die Sadlo- Truppe. Mit Pausenpfiff jedoch rammte Plauens hoch aufgeschossener Kapitän Stefan Schumann einen Eckstoß wie einen Schuss ins Netz und sorgte für den ersten Doppelpack des Tages (2:1/45.). Zuvor bot der VFC in Sachen Kombinationsfußball nichts berauschendes. Doch man ging mit einem Vorsprung in die Kabine. Die zweite Hälfte sah dann den Gastgeber mit der Führung im Rücken aktiver am Spiel teilnehmen. Union hingegen musste sowieso etwas tun und wurde in den eigenen Bemühungen mit Ronneburgs sehenswertem Ausgleich belohnt (2:2/64.). Während die Sandersdorfer den schlichtweg reiferen Eindruck hinterließen und Tim Hoffmann aus halbrechter Position und vierundzwanzig Metern das hintere Lattenkreuz traf (71.), sollte eine Unachtsamkeit die Partie erneut kippen. Union griff auf linker Verteidigerseite nicht richtig zu. Der Ball kam flach  ins Zentrum, wo ihn der vier Minuten zuvor eingewechselte Kai Zimmermann aus der Drehung versenkte (2:3/74.). Da wartetet plötzlich die nächste Mammutaufgabe für den immer emsig auftretenden Gast. Die Cholewa, Breitkopf, Brenner und Co. rackerten in der Zentrale, was das Zeug hielt. Es schien jedoch, als sollte sich der Lohn für all investiertes nicht mehr einstellen. Bis dann der Freistoßpfiff ertönte, welchen Hoffmann und Lochmann in ihrer akribischen Planung des Vorgehens bald bis zum Schlusspfiff verquatschen sollten. Was dann passierte, sah schon nach höherklassigem Fußball aus. Dass Lochmann schlussendlich mit dem Doppelpack und einem erzielten 3:3- Ausgleich die Sandersdorfer Farben belohnte, gab ihrem ausgedehnten „Planungsgespräch“ mehr als recht.

Zack drin…und die Gefühlswelten konnten sich unterschiedlicher nicht darstellen! Assistent Moritz Alicke (rechter Bildrand) hatte später Mühe den Torschützen zu seinem zweiten Treffer zu beglückwünschen. (Foto: Holger Bär)


 Im Anschluss nur strahlende Gesichter auf der Unionbank. Hier haben aber welche so richtig Grund zu feiern ... (Foto: Holger Bär)

Am kommenden Freitagabend (28.10.) geht es mit Anstoß 19 Uhr zuhause im Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum gegen den Tabellenführer und Ligafavoriten Nr. 1, den VfB Germania Halberstadt.


UNION II GEWINNT KLAR GEGEN AUFSTEIGER

Ganze 15 Jahre und zwei Aufstiege von Sandersdorfs erster Männermannschaft ist es her, dass sich ein TSV Rot- Weiß Zerbst hier im Sport- und Freizeitzentrum vorstellte. Im Spieljahr 2000/2001 passierte dies auch in einer damaligen Landesliga Süd. Es gab im Sport- und Freizeitzentrum weder eine überdachte Tribüne, keine großen TV- tauglichen Flutlichtmasten oder gar einen Kunstrasenplatz II.

Nun aber waren die Rot- Weißen erneut zu Gast bei Union. Doch der genaue Gastgeber hieß diesmal Union II. Und dieser Gastgeber ging am Ende auch als- zumindest was das Ergebnis anging- klarer Sieger vom Feld. Man wollte es sich aber nicht ausmalen was denn passiert wäre, hätten die Zerbster irgendwann in Halbzeit zwei den 1:2- Anschluss erzielt. Denn unsere Männer schienen da stellenweise und eigentlich auch unbegreiflich etwas den zuvor klaren Spielfaden verloren zu haben.

Im ersten Durchgang spielte Gastgeber Sandersdorf einen eindeutigen Ball. Das sollte sich auch im 2:0- Pausenresultat wiederspiegeln. Den Bärendienst aus Zerbster Sicht lieferte dabei deren Torhüter Ricardo Werner. Dieser verfehlte beim Gang nach einem langen Ball konsequent die Sportart. Völlig ohne Zwang kickte er den heraneilenden Marcus Plomitzer im Stil eines Freefighters mit dem Bein in Richtung Beckenknochen weg. Schiedsrichter Tim Gäbitz zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Jörg Marose verwandelte zum 1:0 (17.). Union II suchte danach den Führungsausbau, ließ den Ball gut zirkulieren und machte einen stabilen Eindruck. Vilius Jankunas verpasste es dabei des Öfteren, mittels seiner doch vorhandenen Technik plus Geschwindigkeit den Ball schnell zu machen. So auch, als er über rechts kommend Torsten Schmidt doch noch den Abschluss servierte (30.). Dieser ging dann über`s Zerbster Gebälk.

   2+1 macht drei Tore.

Sollte Marose per Doppelpack einer der Personen des Spiels werden, so ging die andere Medaille an Sandersdorfs Schlussmann Patrick Liebmann. Gut dirigierend und als Libero den Ball verteilend, war er plötzlich zur Stelle. Zerbst tat offensiv bis dato nicht viel. Doch beim angesetzten Lupfer von Lucas Weichbrot waren Liebmanns Fingerspitzen am Ball und wischten diesen gekonnt über den Balken. Liebmann im Stellungsspiel einen halben Schritt weiter vorne, und der Ausgleich wäre da gewesen (33.). Nach einem Freistoß vom Weichbrot war es die Schuhspitze von Sandersdorfs Lucas Rosinsky, welche vor dem einschussbereiten Florian Sens klärte. Trotz massivem Ballbesitzes der Platzherren gestattete man den Gästen zwei große Möglichkeiten. Diese gestalteten es ansonsten mit langen Bällen wenig konstruktiv und kamen eigentlich nur zum Zuge, wenn es die Sandersdorfer im Herausspielen mal zu locker nahmen. Als Marose sich kurz vor der Pause durch beide Innenverteidiger durchquirlte, schien eine Art Vorentscheidung noch in der ersten Spielhälfte gefallen zu sein. Sandersdorfs Stürmer tickte die Kugel äußerst gefühlvoll vorbei an Gästekeeper Werner. Der Ball trudelte platziert ins lange Toreck (2:0/44.).

In der zweiten Spielhälfte erlitt das Sandersdorfer Spiel in der Zentrale einen völligen Bruch. Jeder lief irgendwie in die falsche Richtung. Zerbst wollte aus der Kabine heraus noch etwas korrigieren und profitierte dabei von der Sandersdorfer Unordnung. Die Rot- Weißen spielten plötzlich mit. Das aber ergab nun wieder Räume und Chancen für Union II. Nach weitem Liebmann- Abschlag legte Marose quer nach links auf Daniel Wawrzyniak. Dieser scheiterte frei an Torwart Werner (60.). Fortan ergab sich ein langer Mix an ständig zu spät in die Aktion kommenden Sandersdorfern. Eine qualitativ bessere Mannschaft hätte dies an jenem Tag ausgenutzt. Zerbst schaffte es glücklicherweise nicht. Im Gegenteil besaßen die Rot- Weißen noch Glück, als Marose nach langem Pass von Rosinsky aus 25 Metern vorbei am im Halbfeld postierten Schlussmann nur frontal den langen Pfosten per Aufsetzer traf (75.). Unions Rückhalt Liebmann machte seinen Tag rund, hielt mit toller Parade gegen Maximilian Syring und nahm damit jegliches Feuer aus dem Spiel (78.).

Nach seiner ersten Einlage, welche zum Elfmeter und damit Zerbster Rückstand führte, unternahm Torwart Werner übermotiviert einen Ausflug und lief klassisch am Ball vorbei. Unions Eric Semlin behielt in leichter Bedrängnis den Kopf oben und traf aus ca. 35 Metern ins verwaiste Zerbster Tor (3:0/88.). Das bedeutete zugleich den Endstand im Spiel, welcher Union II bei nun 13 Punkten wieder auf Tabellenplatz 5 einkommen ließ.

   

   

Nächste Termine  


20.07.2019, 13:00 Uhr
(FB) Union vs. SV Blau-Weiß Dölau
----------------------------

25.07.2019, 08:00 Uhr
(FB) BSV Halle-Ammendorf vs. Union
----------------------------

25.07.2019, 18:15 Uhr
(FB) SG Blau-Weiß Brachstedt vs. Union
----------------------------

27.07.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Eintracht Elster
----------------------------

03.08.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Carl Zeiss Jena II
----------------------------
   

Abteilung Juniorteam  

 

   

Login  

   

                




Webseitenumsetzung & Gestaltung: ub.unitel GmbH

© SG Union Sandersdorf e.V.

Geschäftsstelle SG Union Sandersdorf

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.:
Fax-Nr.:
E-Mail:

Adresse:

Roland Seifert / Wolfgang Lattauschke

03493 - 88 436
03493 - 89 760
info@union-sandersdorf.de 

Am Sportzentrum 17
06792 Sandersdorf-Brehna

Nachwuchsabteilung

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.:
Fax-Nr.:
E-Mail:

Roland Seifert

03493 - 88 436
03493 - 89 760
jt@union-sandersdorf.de 

Kegelbahn Sandersdorf

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.:
E-Mail:

Lars Schubert

03493 - 51 67 535
info@plauderkiste.de 

Sportgaststätte / Bowlingbahn

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.
E-Mail: 

Matthias Groß

03493 - 81 479
sporti-bowling@gmx.de