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Oberligist Sandersdorf zieht beim 3:0 über Verbandsligist Ammendorf am Ende deutlich ins Pokal- Viertelfinale ein!

Im Landespokal- Achtelfinale hat die SG Union Sandersdorf am Freitagabend beim BSV Halle- Ammendorf genau das umgesetzt, was Team und Trainer sich zuvor vorgenommen hatten. Gegen den langjährigen Kontrahenten alter Verbandsligatage hieß es am Ende 0:3 (0:1). Durch einen Doppelpack von Dan Lochmann sowie das abschließende 3:0 durch Tim Hoffmann sind die Unioner als erstes qualifiziertes Team (neben FSV Barleben/3:1 beim CFC Germania KÖT) am Montag in Magdeburg beim FSA erneut im Lostopf der letzten Acht des Bundeslandes platziert.

In einem stellenweise ausgeglichenen Spiel schuf die niedrigere Fehlerquote des Oberligisten die Grundvoraussetzung für den Erfolg. Man kontrollierte den Ball in den entscheidenden Phasen dann doch geordneter, als es der Gastgeber tat. Ammendorf in der Verbandsliga auf Rang 11- Union eine Spielklasse höher gar auf Platz 12. Beide hatten sich den Start zu Saisonbeginn sicher anders vorgestellt. Im Pokal besitzt man quasi ein Abo des Aufeinandertreffens. Die letzten beiden Vergleiche 2011 (2:1) sowie 2014 (4:2) entschieden die Sandersdorfer bereits zu ihren Gunsten. Das sollte sich auch diesmal nicht ändern. Von den drei ehemaligen Unionern Jannick Hempowicz, Christoph Zorn und Tobias Große zeigte sich beim BSV nur letzterer aktiv. Einst auch Spielmacher bei den Sandersdorfern, sah sich Große diesmal im zentralen Mittelfeld mit Cholewa, Breitkopf, Alicke und Lehmann gleichfalls äußerst spielgestaltenden und gleichermaßen bissigen Gegenspieler gegenüber. Im Spiel gab es bei kniffligen Zwischenständen gewisse Momente, da hätte die Waage auch in die andere Richtung ausschlagen können. Dafür sorgte Ammendorfs Sofiane Batouré. Der 22- Jährige aus dem zentralafrikanischen Niger stammende Akteur traf in jeder Halbzeit mit zwei sehenswerten Schüssen jeweils den Querbalken des Uniongehäuses. Erstmalig beim Stand von 0:0. Glück für den Oberligisten, denn Tom Niclas Hermann wäre da wohl machtlos gewesen. Dass für den Unionkeeper mit Abpfiff die gewünschte Null am Ende stand, lag an den ansonsten deutlich zu unplatzierten und auch in ihrer Intensität zu schwachen Abschlüssen des BSV.

Stefan Ronneburg wechselte aus der Abwehr in den Sturm. Er sollte dort Bälle sichern, verteilen und selbst - nicht nur mit seiner Kopfballstärke - gefährlich werden.

Besser machte es der Oberligist, welcher aus einer geordneten Abwehr die schnellen Zeichen nach vorn setzte. Von Timo Breitkopf in Szene gesetzt, machte sich Lochmann erstmals auf und davon. Will es beim Unionstürmer seit dem ersten Spiel der letzten Rückrunde in der Liga nicht klappen, so läuft es dafür im Pokal. Nach Romonta Stedten und Grün- Weiß Piesteritz zeigte er sich auch in Ammendorf treffsicher. Und das sogar mit seinem schwächeren rechten Fuß (0:1/34.)

Das richtige Schuhwerk, und schon passte es für Dan Lochmann vor dem BSV- Gehäuse.

Union Sandersdorf begann folglich, diesen knappen Vorsprung im Stadion der Waggonbauer zu verwalten und tanzte da stellenweise auf sehr dünnem Eis. Doch man profitierte von den zu harmlosen Torabschlüssen der Hausherren. Als diese zur letzten Offensive ausholten, fuhren die Sandersdorfer zwei Bilderbuchkonter und schnürten damit das Paket. Eine tolle Kombination- schnell an der rechten Auslinie vorgetragen- fand eine präzise Vorlage vom erneut rackernden Nicky Ebert. Wiederum Lochmann bedankte sich flach mit der Entscheidung (86.). Ein Ammendorfer Eckstoß landete folglich in den Handschuhen von Unionkeeper Hermann. Dessen gedankenschneller Abwurf schickte Stephan Eberhard auf die Reise. Sandersdorfs Youngster zündete in einem 80 Meter- Sprint wahrlich den Turbo, legte vor BSV- Keeper Norbert Guth quer, und der mitgeeilte Tim Hoffmann durfte sich mühelos in die Trefferliste eintragen (0:3/89.).

Nun harrt man in Sandersdorf der Dinge. Während man auf das Viertelfinallos am Montag in Magdeburg gespannt ist, empfangen die Unioner in der Oberliga bereits am kommenden Freitag ab 19:00 Uhr unter Flutlicht Aufsteiger und Überflieger SV Merseburg 99 im eigenen Sport- und Freizeitzentrum.


REPPICHAU KURZ VOR DEM DREHEN DES GESCHEHENS

Routinier gegen Youngster -  Altmeister Kevin Gerstmann (33) war Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gastgeber. Felix Kaltofen (19) betrieb dagegen hohen Laufaufwand um mögliche Lücken im Zentrum zu schließen. (Foto: Dennis Höllrigl)

Die „Alten“ beginnen und vollenden es, dazwischen zeigen die „Youngster“ ihre bereits vorhandene gute Qualität. „Das war wieder eine absolute Mannschaftsleistung hier in Reppichau“, freute sich René Höllrigl im Nachhinein. Sein Team lag am vorgezogenen 14. Spieltag im Norden des Landkreises ABI bereits 2:0 in Front. Gastgeber Reppichau verstand es jedoch auszugleichen und war hinten heraus drauf und dran, das Ding noch vollends zu kippen. Zwei Routiniers im Sturm brachte Union Sandersdorfs zweite Mannschaft nach vorn. 

Marcus Plomitzer bringt Union II in Führung (Foto: Dennis Höllrigl).

Marcus Plomitzer nutzte ein kurzes Durcheinander in der Defensive der SGR und markierte hellwach den Sandersdorfer Führungstreffer. Jörg Marose hingegen verwandelte kurz nach Seitenwechsel einen Foulelfmeter zum 0:2 (50.). Der prompte Anschluss der Platzherren folgte dann rückblickend irgendwie zu früh und direkt. Darüber war man sich im Unionlager im Nachhinein einig.  Jeffrey Neumann zeigte sich ebenfalls vom Elfmeterpunkt erfolgreich. Und das nach einem Sandersdorfer Foulspiel praktisch nahezu vom Reppichauer Wiederanstoß weg (1:2/52.). 

„Ich wusste es im Vorfeld und wir haben es heute live erlebt. Hier werden noch andere ihre Schwierigkeiten bekommen“, sah Unioncoach Höllrigl im Gegner ein gutes Gemisch aus Fußballern und Arbeitern. „Eine physisch starke Truppe, welche dazu noch eine spielerische Note vorweist“, machte der Unioner seinem Trainerkollegen und alten Kameraden Sven Schreiter zu dessen Personal ein Kompliment. Jenes Kompliment reichte er aber auch an seine eigenen Männer weiter. In einem blutjungen Team ragte speziell ein Kevin Oertel heraus. „Der geht die Wege an der Linie mit nach vorn und ist zum Aufräumen wieder hinten in der Defensive“, schwärmte Höllrigl von den gemachten Metern des Ex- Thalheimers und verglich ihn mit Nicky Ebert, Sandersdorfs Dauerbrenner aus dem Oberligateam. Dort kickt Oertel auch und wird mit Sicherheit immer mehr Einsatzzeiten bekommen.

Zu Oertel muss man Typen wie Erik Schlegel, Felix Kaltofen oder auch Daniel Wawrzyniak zählen. Im Verbund mit all den anderen fleißigen Sandersdorfer Bienchen macht sich da eine junge Truppe auf den besten Weg. Leider zeigte man sich in Sandersdorfs Schaltzentrale um die Burandts, Wawrzyniaks und Kaltofens an diesem Nachmittag zu oft mit Gelb verwarnt, so dass Höllrigl zu Wechseln gezwungen war und jene eingespielte Zentrale verändern musste. Sandersdorf II geht nach einem Eckstoß durch einen schulmäßigen Kopfball von Patrick Köhler vermeintlich mit 1:3 in Front (73.). Das Veto aber kommt von den Referees. Sie wollen ein regelwidriges Blocken von Unionstürmer Plomitzer erkannt haben und pfiffen das eigentlich astreine Tor zurück. Es wäre wohl die Entscheidung zugunsten der Gäste gewesen, welche sich genau in dieser Phase einer starken Reppichauer Elf gegenüber sahen.

Robert Hahn rettet den Punkt, hält Foulelmeter in der Nachspielzeit. (Foto: Dennis Höllrigl)

„Die Elfmetersituationen während des Spiels kann und will ich nicht beurteilen, da bin ich zu entfernt davon. Aber in der Gesamtabrechnung sind wir mit der Beurteilung des SR- Gespannes nicht besonders weggekommen“ ,sah nicht nur Höllrigl die knappen Entscheidungen oft zugunsten des Gastgebers ausgelegt. Dieser aber lieferte unabhängig davon ein gutes Spiel und kam durch Felix Brendler nach Vorlage von Neumann zum 2:2- Ausgleich (78.). Das Spiel stand damit auf des Messers Schneide und wäre in der Nachspielzeit beinahe gekippt. „Elfmeter zum Zweiten für Reppichau“, hieß es weit in der Nachspielzeit. Nun packte Routinier Hahn im Uniontor all seine Routine aus. Der Sandersdorfer Keeper bot dem erneut Anlauf nehmenden Neumann diesmal die komplette andere Seite des Tores an. Der aber wollte sich nicht foppen lassen, schoss in die leicht zugestellte. Hahn winkte die Kugel um den Pfosten und machte den zehnten Punkt für sich und sein Sandersdorfer Team in dieser noch jungen Saison klar.

   

   

Nächste Termine  


20.07.2019, 13:00 Uhr
(FB) Union vs. SV Blau-Weiß Dölau
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25.07.2019, 08:00 Uhr
(FB) BSV Halle-Ammendorf vs. Union
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25.07.2019, 18:15 Uhr
(FB) SG Blau-Weiß Brachstedt vs. Union
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27.07.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Eintracht Elster
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03.08.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Carl Zeiss Jena II
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