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Kein frühes Geschenk zum 30. Geburtstag von Kapitän Rico Gängel

Bei diesen Temperaturen mehr als notwendig, die durch den Schiedsrichter erlaubte Trinkpause. (Foto: Holger Bär)

Da waren sie wieder, die Symptome des Barleben- Spiels vom 1. Spieltag. Die Kicker von Union Sandersdorf nebst ihrem Trainerteam und Betreuerstab haderten diesmal beim ersten Auswärtsauftritt erneut mit der eigenen Chancenverwertung.

Das Auslassen bester Möglichkeiten bestrafte ein Brandenburger SC Süd 05 in aller härtesten Form. Die Havelstädter besaßen an diesem 3. Spieltag der NOFV Oberliga Süd in René Görisch einen Vollstrecker, welcher aus den wenigen herausgespielten Möglichkeiten der Gastgeber das optimale machte. Brandenburg Süd gewann den Heimauftritt mit einem 2:1, und die Sandersdorfer schauten erneut dem mindestens einen verdienten Punkt hinterher. „Wir müssen hier 2:0, vielleicht sogar 3:0 führen“, schüttelte Mike Sadlo nach dem Spiel mit dem Kopf. Sandersdorfs Trainer hatte sichtliche Probleme, mit dieser in ihrer Art so unnötigen Niederlage gegen den Staffelneuling umzugehen.

Trumpfkarte hat erneut gestochen, René Görisch sorgte nicht nur für eine Kurskorrektur, sondern auch für den siegbringenden Treffer. (Foto: Holger Bär)

Und dabei fing alles optimal an diesem für alle Sportler so brütend heißen Wochenende an. Versuchten es die Platzherren zweimal kompromiss- und gleichsam erfolglos aus der Distanz, so jubelte Union im ersten richtigen Anlauf. „So ein Gurkending“, hallte es danach gereizt von der Brandenburger Fantribüne. Tim Hoffmann wurde steil auf die Grundlinie geschickt. In seine scharfe Flanke grätschte Brandenburgs Innenverteidiger Tom Mauersberger. Der Ball bekam abgefälscht solch Drall über Brandenburgs Schlussmann Sven Roggentin hinweg zum langen Pfosten, dass der durchstartende Moritz Alicke per Kopf aus zwei Metern keine Mühe mit der Sandersdorfer Führung hatte (0:1/15.).

Moritz Alicke (rechts) machte sein erstes Pflichtspieltor für Unions Farben! (Foto: Holger Bär)

Dan Lochmann musste nach Steilpass umgehend nachlegen. Im Versuch, Keeper Roggentin zu umkurven, roch dieser den Braten und krallte sich die Kugel (17.). Die Hausherren schienen etwas beeindruckt, denn Sandersdorf machte seine Sache bis dato blendend. Doch folglich fing der Schlendrian an, sich in das Unionspiel einzuschleichen. Erst versemmelte Uniontorwart Tom Hermann am Fuß den Ball. Görisch traf da noch völlig blank stehend von der Strafraumgrenze Richtung leeres Tor nur den Querbalken. Gegenüber war erneut Union am Drücker. Doch Hoffmann- er spielte im Sommer bei einigen anderen Vereinen vor und fand den Weg wieder zurück nach Sandersdorf- bekam die Kugel im Strafraumgewühl bei vier Metern nicht vollends zum Hineinschieben vor die Füße. Brandenburgs Keeper Roggentin war es in der Phase, der seine Heimelf vor Ärgerem bewahrte. Das Spiel gestaltete sich beiderseits sehr laufintensiv und bot Mitte der ersten Spielhälfte reichlich Strafraum- und auch Torszenen. Nutzen sollte diese aber mit dankbarer Sandersdorfer Hilfe einzig der Brandenburger SC Süd. Görisch nicht frühzeitig attackiert, zog dieser den Ball am Fuß quer vor den Strafraum. Den Flachschuss gestattete man dem Stürmer der Havelstädter auch noch. Hermann im Uniontor war machtlos (1:1/30.). Als wäre dies nicht genug- Sandersdorf zeigte sich bis dato deutlich gefährlicher in der Offensive- versenkte Görisch noch völlig ungedeckt eine Maßflanke per Kopf diagonal in die Maschen (34.). Das Spiel drehte sich binnen dreieinhalb Minuten zu Ungunsten der eigentlich ansehnlicher auftretenden Sandersdorfer, die es abermals verpassten, Kapital aus ihren Hochkarätern zu schlagen. Nicky Ebert legte die Kugel von der Grundlinie auf den Elfmeterpunkt zurück. Lochmanns gewaltiger Abschluss traf einen der beiden vor der Linie postierten Verteidiger der Hausherren. Sandersdorfs Trainer Mike Sadlo blieben an diesem Tage nicht viele Alternativen. Timo Breitkopf als kantiger Antreiber im Mittelfeld sowie der letztmalige Doppeltorschütze Stephan Eberhard laborierten an Knieproblemen. Ganze fünf Akteure stellte Sandersdorfs Trainer auf Bitten zur 2. Mannschaft in die Landesliga ab. Dort fehlten Union II sieben eigene Spieler, während Gegner Lüttchendorf einer Verlegung auf Sonntag nicht zustimmte. Mit Christian Brenner und Kevin Oertel sorgten wenigstens zwei der abgestellten Akteure aus dem Oberligakader für einen 2:0- Heimsieg der Sandersdorfer Reserve in der Landesliga Süd.

Mit Seitenwechsel stand die Frage, wie beide Teams dieses Tempo bei diesen Temperaturen durchstehen wollen. Gleichzeitig fragte man sich bei Union aber auch, ob die Mittel zum eigenen Zurückkommen reichten. Die Brandenburger versuchten die sprichwörtlichen Körner zu sparen, verließen ihre Spielhälfte mit Wiederbeginn zunächst kaum noch. Man stand massiv in der Defensive und ließ die Sandersdorfer kurbeln. Union aber fand die berühmte Lücke nicht. Gegen eine nun aufgerückte Gästemannschaft fuhren die Platzherren sporadische Konter, wo Union zweimal mit Fortuna im Bunde stand. Doppeltorschütze René Görisch passte quer auf den eingewechselten Marko Görisch. Hermann im Uniontor winkte den Ball mit letztem Einsatz an den Pfosten. Nachdem der spritzige Alexander Eirich bei zwei Tempogegenstößen den Sack für die Gastgeber vergaß zuzubinden (75./83.), musste Unionstürmer Lochmann den einen so verdienten Punkt klar machen. Der Ball fiel ihm in sieben Meter vor dem Tor ideal vor seinen starken linken Fuß. Volley schoss der Sandersdorfer hoch ins Hintertor- Fangnetz, was letztlich die 1:2- Niederlage endgültig besiegelte (88.).

Nun gastiert Union Sandersdorf am kommenden Samstag (14:00 Uhr) im Landespokal beim alten Rivalen FC Grün- Weiß Piesteritz.


Union II vs. SV Eintracht Lüttchendorf

Kleine Bank, großer Erfolg! (Fotos: Dennis Höllrigl)

Denkt René Höllrigl an die nun absolvierten ersten beiden Spieltage zurück, so schwärmt er vor allem von der Defensive seiner Mannschaft. „Die war ja im letzten Jahr fast ein Stiefkind“, so der Sandersdorfer Trainer. Der 1. FC Zeitz machte aus einer einzigen Möglichkeit beim 1:1 ein Tor. Eintracht Lüttchendorf besaß am Samstag eine Torchance und eine weitere „Möglichkeit“, welche man als direkte Chance nicht bezeichnen darf. „Ich will hier überhaupt keinen aus dieser diesmal so funktionierenden Mannschaft heraus heben. Aber ein Torsten Lehmann in der Innenverteidigung und ein Felix Kaltofen auf der Sechs machten dann wohl doch den Unterschied“, so der ´Trainer von Unions zweiter Mannschaft. Diese sammelte in der Landesliga aus zwei Spielen vier Punkte und steht aktuell auch auf Platz vier. „Ich weiß, dass es Punkte gegen den Abstieg sind. Doch wer unsere Vorgeschichte kennt weiß, wie ich mich über beide gezeigten Leistungen freue“.

Die Vorgeschichte der Sandersdorfer Reserve mit Blick auf die neue Saison in der Landesliga Süd ist eine nahezu katastrophale. Mehrfach schwirrte die Überlegung durch den Raum, das Team mangels Spielermaterial zurückziehen zu müssen. Überhaupt nicht passend zur Geschichte der letzten Jahre. Die hatte rundum nur positives zu erzählen. So auch der Klassenverbleib des Teams Union II, und das ganze sogar ohne Relegation. Man darf nie vergessen: Bis zum Sommer 2001 kickte Unions erstes Team in jener Landesliga. Nun schaffte es gar die zweite Mannschaft, und sieht sich da illustrer Gegner gegenüber.

Der Käpt'n marschiert vornweg. Im Kurzurlaub befindlich, reiste er nur für dieses Spiel aus Neubrandenburg an! Danke Olga!

„Wir waren vor der Nichtmeldung der Truppe und liefern jetzt zwei solche Spiele ab“, schüttelt Höllrigl lächelnd mit dem Kopf. Doch der alte Fußballhase weiß auch, dass die Probleme damit noch nicht ausgestanden sind. Sein vordergründiger Dank ging neben seinen Spielern nur in eine Richtung. „Ganz großes Dankeschön an Mike Sadlo und Michael Stelzl. In einer Liga (Oberliga), wo es nicht mehr allein um den Spaß an der Sache geht, nehmen die beiden Trainer Rücksicht und entsenden bei diesen heißen Temperaturen fünf!!! Spieler zu uns in die Zweite, fahren selbst nur mit drei Wechslern nach Brandenburg“. Höllrigl fand dies eine riesige Geste und ärgerte sich dabei selbst riesig, dass die Sadlo- Truppe aus Brandenburg nichts Zählbares mitbrachte. Dabei war man total nah dran. Ihm als Trainer der zweiten Sandersdorfer Mannschaft fehlten aus den verschiedensten Gründen glatte sieben Akteure an diesem zweiten Spieltag. Lüttchendorf selbst stimmte einer Verlegung auf Sonntag nicht zu. Da hätte Höllrigl den eigenen Kader aufbieten können.

Bei dieser Hitze wichtig: Trinken, trinken, trinken!

„Alle, die hier zu mir abgestellt waren, machten ihr Ding vorzüglich“, so der Trainer von Union II, der neben Kevin Vogel (ehemals VfL Halle 96) sowie Torwart Patrick Liebmann (zur Not Feldspieler) nur sich selbst als Wechsler auf der Bank am kochend heißen Kunstrasen wähnte. Und er machte es wahr, wechselte neben den beiden auch sich selbst noch ein.

Kevin Oertel und Torsten Lehmann (hinten) unterstützten ebenfalls.

Im Spiel schien da alles bereits entschieden. Der ebenfalls vom VfL Halle 96 zu Union gestoßene Christian Brenner zog bei zwei möglichen Optionen die richtige und erzielte überlegt das 1:0  (27.). Als Kevin Oertel dann nach Ablage von Jörg Marose ähnlich Xabi Alonso am Abend zuvor in München volley von der Strafraumgrenze per Traumtor in den Winkel traf (2:0/62.), schien dies schon eine Art Vorentscheidung. Mit dem Verbund aller, speziell aber einer cleveren Abwehrleistung, brachte Union die Sache gegen Lüttchendorf zu Null über die Bühne.

   

   

Nächste Termine  


18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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20.07.2019, 13:00 Uhr
(FB) Union vs. SV Blau-Weiß Dölau
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25.07.2019, 08:00 Uhr
(FB) BSV Halle-Ammendorf vs. Union
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25.07.2019, 18:15 Uhr
(FB) SG Blau-Weiß Brachstedt vs. Union
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27.07.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Eintracht Elster
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