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Der linke Außenverteidiger zieht zur Grundlinie und passt vorbei am sich streckenden Torwart quer. Der rechte Außenverteidiger schiebt- auf der Gegenseite mitgelaufen- zum 2:1 ein.

 

So geschehen am Samstag im Spiel der SG Union Sandersdorf gegen den FC Stahl Brandenburg. Was da leicht nach modernem Fußball roch, sah zuerst über weite Strecken doch etwas anders aus. Für diesen letzten Test vor dem scharfen Start in die NOFV Oberliga Süd ( SG Union Sandersdorf – FSV Barleben am Freitag, 5. August, Anstoß 19 Uhr) hatte sich Sandersdorfs Trainer Mike Sadlo mit aller Sicherheit eine andere Personalkonstellation vorgestellt. All seine drei etatmäßigen Innenverteidiger (Lehmann, Ronneburg, Köhler) schienen aus den verschiedensten Gründen verhindert. Mit Timo Breitkopf fehlte dazu auch noch der Antreiber im Mittelfeld. Es musste auch so gehen. Der sprichwörtlich längere Atem brachte dem Oberligisten gegen den letztjährig Fünften der Brandenburgliga (Verbandsliga) dann auch einen klaren 4:1- Sieg.

Bei regennassem und damit rutschigem Geläuf bat Union Sandersdorf zur Frühschicht (Anstoß 11 Uhr) und die Gastgeber brauchten lange, um dem eigenen Publikum geordneten Fußball anzubieten. Das Spiel selbst spielte sich vorwiegend im Mittelfeld ab. Bezeichnend dafür: Nach einer Körpertäuschung gab der FC Stahl Brandenburg durch Luca Köhn den ersten Torschuss der Begegnung ab (23.). Dieser ging noch um einiges am Uniontor vorbei.

Union Sandersdorf (hier Rico Gängel u. Vincent Mustapha) mit einer sehr ungewöhnlichen Abwehrkonstellation (FOTO: Michael Kölbel)

Nach gravierendem Ballverlust auf Sandersdorfs rechter Abwehrseite ließ Armin Schmidt das Geschenk für die Männer von der Havel jedoch nicht liegen. Plötzlich stand es 0:1. Sandersdorf lag hinten und Trainer Sadlo zeigte sich an der Seitenlinie alles andere als zufrieden mit der Spielweise seiner Männer. Nicky Ebert konnte es sofort korrigieren. Bei seinem Antritt über die rechte Seite wäre ein Querpass auf Vilius Jankonas oder Dan Lochmann die sichere Option gewesen. Beide liefen einschussbereit mit. Sandersdorfs Urgestein machte es selbst und scheiterte an Stahl- Torwart Christoph Böhm (36.). Brannte es nach Marvin Römlings Eingabe bereits lichterloh im Gästestrafraum, so setzten Moritz Alicke, Georg Cholewa und Dan Lochmann im Zusammenwirken zum Ausgleich an. Dieser fiel leider aus dem Abseits. Sandersdorf schien schon vor Seitenwechsel im Aufwind, musste sich aber zur Pause nochmals deutliche Worte gefallen lassen. Es half. Beherzt zurück aus der Kabine, zwang man Stahl nun bereits im Aufbau zu Fehlern. Alicke hätte den ersten fast schon bestraft (47.). Ging es schnell, dann bekam auch die Brandenburger Defensive Probleme. Sandersdorfs neuer Litauer Vilius Jankonas- er stieß vom FC International Leipzig zu Union- verpasste den Ausgleich ebenfalls (56.). Von Sandersdorfs Torwart Hermann wurde der Ball gegen aufgerückte Gäste nach deren eigenem Freistoß schnell gemacht. Doch auch Richard Wießner glückte der nun verdiente Ausgleich im schnellen Konterspiel nicht (57.).

Marvin Römling (re.) legte auf seiner Außenbahn in Halbzeit 2 deutlich zu und sorgte maßgeblich mit für die Wende im Spiel (FOTO: Michael Kölbel)

Römling wurde auf seiner linken offensiven Seite jedoch immer stärker und sollte schließlich das 1:1 sicher auflegen. Stephan Eberhard hatte bei dessen präzisem Querpass keine Mühe (1:1/65.). Konnte Stahl Brandenburg gegen den schnellen Eberhard noch die Sandersdorfer Führung verhindern (75.), so wurde der Platzherr nun immer dominanter. Lochmann legte von der Grundlinie für Römling auf. Der aber trug sich trotz starkem Spiels nicht in die Trefferliste ein (76.). Mit Rico Gängel als Vorlagengeber und Erik Schlegel als Vollstrecker kam dann der Moment der agilen Außenverteidiger (2:1/81.). Die Partie schien gedreht, und Sandersdorf setzte in Form von Lochmann und Eberhard nach. Beide erzwangen einen Pressschlag mit Keeper Böhm, welchen Eberhard auf nahm und versenkte (3:1/86.). Die finale Aktion blieb Stürmer Lochmann vorbehalten. Im Laufduell zu Fall gebracht, ertönte der Elfmeterpfiff vom Zahnaer Dirk Meißner. Lochmann verwandelte selbst (4:1/89.). Brandenburg war in seiner Spielstärke nicht Eilenburg (letzter Test 1:3), und auch mit Sicherheit nicht der FSV Barleben. Letztere werden den Unionern zum kommenden Auftakt der NOFV Oberliga am Freitagabend mit Sicherheit mehr abverlangen. Die beiden Spiele des Vorjahres konnte Union gegen den FSV siegreich gestalten. Daran möchte die Sadlo- Elf daheim zum Ligaauftakt vor hoffentlich guter Publikumsgunst nachlegen.
 
 
   

   

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29.09.2019, 14:00 Uhr
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03.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FSV Martinroda
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19.10.2019, 15:00 Uhr
(FB) VfL Halle 96 vs. Union
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26.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. Grimma
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31.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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