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Licht und Schatten- diese gab es mit aller Sicherheit auch aus den Blickwinkeln beider Trainer beim Mittwochabendtest SG Union Sandersdorf gegen den 1. FC Bitterfeld- Wolfen.

Licht und Schatten aber waren es im speziellen, welche den Spielern mit zunehmender Spieldauer neben den ermüdenden 30 Grad Lufttemperatur am meisten zu schaffen machten. „Wenn du Richtung Tribüne geschaut hast, hast du plötzlich gar nichts mehr gesehen“, schüttelte Mario Kövari lachend mit dem Kopf. Über Sandersdorfs Tribünendach fiel die Abendsonne so schräg ein, dass man mit dem dunklen Untergrund der Tribüne selbst und dem plötzlichen grellen Cut darüber als Kicker gar nichts mehr sah. „Ich sehe den Ball überhaupt nicht“, rief auch Sandersdorfs Mittelfeldmann Georg Cholewa mitten in der Aktion. Situationen, welche man den Spielern im Testspiel neben den heißen Temperaturen nachsehen musste und auch konnte.
Mit Abpfiff vom allseits umsichtigen Schiedsrichter Christoph Bäck aus Zahna stand es inklusive zweier Trinkpausen am Ende 6:0 für den Oberligisten aus Sandersdorf. Bitterfeld- Wolfen wechselte dabei zur Halbzeit den Torwart. Für den bis zum Sommeranfang noch bei Sandersdorfs zweiter Mannschaft in der Landesliga Süd aktiven Ludwig Stieler folgte im zweiten Umlauf Leon Wolf. Beide Hüter des Verbandsligisten schauten abschließend auf den gleichen Schnitt an Gegentoren. Sandersdorf erzielte in jeder Halbzeit derer drei. Nach dem gestrigen schweren Gang beim Regionalligisten ZFC Meuselwitz (1:2 aus Unionsicht) warfen die Gastgeber nochmal alles in die Waagschale. Aktives Pressing gleich mit Anpfiff und auch darüber hinaus sollten Stürmer Dan Lochmann bis zum Pausenpfiff einen lupenreinen Hattrick ermöglichen. Das zeitige Führungstor erzwang er selbst. Torwart Stieler bekam unbedrängt ein Anspiel vom eigenen Mitspieler, haderte zu lange und Lochmann war zur Stelle, bevor der Ball vom Fuß des Schlussmannes wollte (1:0/3.).

Hier ließ der 3-fache Torschütze Dan Lochmann (re.) seinem Mitspieler Timo Breitkopf (li.) den Vortritt, dieser verfehlte nur knapp. (Foto: Holger Bär)

Wer folglich eine Torflut erwartete, sah sich zunächst getäuscht. Die Sandersdorf ließen den 1. FC Bitterfeld- Wolfen zwar nicht ansatzweise ins eigene Offensivspiel kommen, schufen jedoch selbst folglich auch zu wenig echte Gefahrenmomente. Nach einem weiten Flugball von Nicky Ebert verharrte Stieler auf seiner Linie und wäre da beinahe schon ein zweites Mal von Lochmann überrumpelt worden (7.). Als auch noch Cholewa mit gutem Schuss flach um Ballbreite verfehlte (25.), lagen die Aktionen zwar sämtlichst auf Seite des Oberligisten. Doch die finalen Anspiele fehlten da noch. Als nun Stefan Ronneburg einen identischen Flugball servierte, versenkte Lochmann jenen zum 2:0 (37.). Den Hattrick machte der Sandersdorfer nur zwei Minuten später perfekt, als er sich durchsetzte und entgegen der Bewegung des Torwarts flach einschob (3:0/39.).
Mit der zweiten Halbzeit brachte Sandersdorf die komplette junge Garde ins Spiel. Diese hielt das Tempo hoch, was folglich weitere Torchancen und eben Tore hervor brachte. Eine weite Lochmann- Ecke brachte Daniel Wawrzyniak scharf zurück Richtung Tor. Erik Schlegel spritze in die Schussbahn und jagte den Ball unhaltbar ins obere Netz (4:0/57.). 

Erik Schlegel (Nr.3) mit seinem Premierentor für Unions erste Manschaft. (Foto: Holger Bär)

Bezeichnend für die Rollenverteilung auf dem Spielfeld schien Jan Riedigers erster Torschuss nach weit über dreißig Minuten für die Gäste (58.). Diese hatten kurz nach Anpfiff einmal auf das Sandersdorfer Tor geschossen, kamen dann aber kaum noch in die Nähe des Gastgebergehäuses. Aus gut zweiundzwanzig Metern hatte Tom Niclas Hermann im Uniontor gar keine Mühe. In der 70. Minute- der 1. FC BiWo schien sich das Ehrentor nun auf die Fahnen geschrieben zu haben- setzten sich die Gäste energisch bis auf die Sandersdorfer Grundlinie durch. Union aber nahm der Elf vom neuen Trainer Torsten Brinkmann fast spielerisch den Ball ab und spielte diesen locker aus der Gefahrenzone. Dem Verbandsligist fehlten offensiv einfach die Mittel, fehlten Stürmer mit Geschwindigkeit und Durchsetzungskraft. Einen solchen sah man kurze Zeit gegenüber. Stephan Eberhard- nicht der langsamste seines Faches- ließ die Innenverteidigung der Gäste stehen und schoss humorlos zum 5:0 ein (76.). Die letzte Viertelstunde nagelte der Platzherr die Gäste aus der Nachbarstadt förmlich am eigenen Sechzehner fest. Vincent Mustapha blieb als Außenverteidiger das abschließende 6:0 vorbehalten. Nach Doppelpass versenkte Sandersdorfs Defensivgarant mit Abpfiff zum Endstand.

 

   

   

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